Freeware-CMS im Test: Drupal

Viele Design-Vorlagen

Eines der wichtigsten Module ist das Content Construction Kit (CCK), das die Erstellung eigener Inhaltstypen ermöglicht. Außerdem greifen viele weitere Module darauf zu. Das CCK muss der Nutzer nach der Standardinstallation derzeit noch nachinstallieren. In der nächsten Drupal-Version 7 soll das Content Construction Kit fest integriert werden.

Alle Module sind nicht abwärtskompatibel. Veröffentlichen die Entwickler eine neue Version von Drupal, muss jedes Modul an die technischen Gegebenheiten der aktuellen Version angepasst werden. Um Wartezeiten zu umgehen, bietet die offizielle Webseite immer mindestens zwei Drupal-Versionen an. Beide Versionen - aktuell die Versionen 6.15 und 5.21 - überprüfen die Entwickler immer weiter auf Sicherheitslücken und veröffentlichen entsprechende Updates.

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Auch das Design der Drupal-Webseite können Anwender im Handumdrehen verändern. Dazu stehen etwa 650 Vorlagen auf der offiziellen englischsprachigen Drupal-Webseite bereit. Eine externe Webseite bietet zu allen Vorlagen eine Live-Vorschau. Auch Drittanbieter stellen einige zusätzliche Templates kostenlos oder kostenpflichtig zum Download bereit.

Um ein eigenes Layout zu entwickeln, benötigt der Nutzer allerdings weitreichende HTML-, CSS- und PHP-Kenntnisse. Aufgrund der großen Community finden sich zahlreiche Anleitungen und Dokumentationen zur Erstellung von Templates im Internet. Außerdem kann der Anwender auf Template Engines wie "Smarty" zurückgreifen, sofern er diese nachinstalliert.

Drupal - Installation

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Hochladen - Zuerst muss der Nutzer die entpackten Dateien von Drupal mit einem FTP-Programm auf den eigenen Webspace oder Server hochladen.
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Zuerst muss der Nutzer die entpackten Dateien von Drupal mit einem FTP-Programm auf den eigenen Webspace oder Server hochladen.

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Installation - Die Installation erreicht der Anwender direkt über die eigene Webadresse.
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Die Installation erreicht der Anwender direkt über die eigene Webadresse.

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Systemvoraussetzungen - Nach der Sprachauswahl für die Installation überprüft das Skript die Systemvoraussetzungen und gibt je nach Bedarf Anweisungen zur Problemlösung.
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Nach der Sprachauswahl für die Installation überprüft das Skript die Systemvoraussetzungen und gibt je nach Bedarf Anweisungen zur Problemlösung.

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Datenbank eintragen - Eine zuvor über die Confixx- oder Plex-Oberfläche des Webhosters eingerichtete MySQL-Datenbank muss der Nutzer während der Installation angeben.
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Eine zuvor über die Confixx- oder Plex-Oberfläche des Webhosters eingerichtete MySQL-Datenbank muss der Nutzer während der Installation angeben.

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Webseitendetails - Danach vergibt der Anwender einen Namen für die Webseite und trägt für Benachrichigungen und Registrierungen seine E-Mail-Adresse ein.
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Danach vergibt der Anwender einen Namen für die Webseite und trägt für Benachrichigungen und Registrierungen seine E-Mail-Adresse ein.

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Administrator - Dem ersten, während der Installation angelegten Nutzer werden automatisch Administratorrechte vergeben.
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Dem ersten, während der Installation angelegten Nutzer werden automatisch Administratorrechte vergeben.

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Fertig - Nach Abschluss der Installation kann der Nutzer die fertig installierte Webseite betrachten, sich einloggen und mit dem eigentlichen Webdesign beginnen.
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Nach Abschluss der Installation kann der Nutzer die fertig installierte Webseite betrachten, sich einloggen und mit dem eigentlichen Webdesign beginnen.


Mit Basis-Vorlagen wie "Fusion" kann der Nutzer auch ohne Programmierkenntnisse einfache Designs erstellen. Die Grundstuktur ist in diesen Templates bereits vorhanden. Mithilfe von zusätzlichen Modulen oder eingebauten Einstellungs-Seiten gestaltet der Anwender das Aussehen der Webseite vom Backend aus.

Umfangreiches Benutzermanagement

Drupal verfügt über eine starke Benutzerverwaltung, die vorwiegend auf Rollen basiert. So legt der Administrator verschiedene Rollen wie "Gast", "Autor" oder "Moderator" an und entscheidet, welche Aktionen im Backend und Frontend der Webseite erlaubt sind. Je nach Einstellung können sich Nutzer der Webseite selbst registrieren oder nur vom Administrator angelegt werden.

Dabei kann der Administrator bereits in der Standardinstallation ein komplettes Profil über verschiedene Felder frei erstellen und im Backend anzeigen lassen. Auch Begrüßungs-E-Mails sind bereits vorkonfiguriert. Auf Wunsch kann sich der Nutzer selbst aus dem System löschen.

Über zusätzliche Module können sich die registrierten Benutzer mithilfe von internen Nachrichten austauschen. Auch Statusmitteilungen oder Freundesanfragen wie bei Facebook sind über Module möglich. Insbesondere durch die umfangreiche Benutzer- und Profilverwaltung ist es möglich, ein soziales Netzwerk mit Drupal aufzubauen.

Vorkonfigurierte Distributionen

Inzwischen haben Drittanbieter und Projektgruppen einige Drupal-Distributionen geschaffen. Dies sind vorkonfigurierte Installationspakete, die zumeist eine bestimmte Zielgruppe bevorzugen. So richtet sich das kostenpflichtige "Aquina" an Entwickler, die soziale Netzwerke aufbauen möchten. "Open Atrium" stellt eine Intranet-Lösung für das Team-Management in Firmen bereit.

Insbesondere bei großen Webseiten mit sehr hohen Zugriffen stößt Drupal schnell an Grenzen bei der Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit. Abhilfe verschafft die Distribution "Pressflow", die besonders auf Leistung, Skalierbarkeit und Erreichbarkeit optimiert ist. "iSite Essentials" stellt hingegen einfach die wichtigsten Module für Einsteiger zusammen.

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Fazit: Flexibles System für Fortgeschrittene

Besonders für mittlere und große Webseiten bis hin zu großen sozialen Netzwerken ist Drupal sehr gut geeignet. Es gestaltet sich sehr offen und ist flexibel einsetzbar. Für Einsteiger ist das Content Management System aber nicht zu empfehlen, da die Stuktur im Backend sehr umfangreich erscheint. Eine große Entwickler-Gemeinschaft hilft aber, bei Fehlern oder "Sackgassen" die nötige Unterstützung zu unterhalten.

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