Flexibles Content Management System für Fortgeschrittene
Freeware-CMS im Test: Drupal
Nach Aussagen vieler Webentwickler gibt es bei der Arbeit mit dem Content Management System "Drupal" kein Webseiten-Projekt, das nicht umzusetzen wäre. Einzig am Entwickler soll es liegen, wie er mit dem System umgehen kann. Große Institutionen wie das Weiße Haus, Ubuntu oder Amnesty International nutzen Drupal als Grundlage für ihren Webauftritt.
Zuerst muss der Nutzer die entpackten Dateien von Drupal mit einem FTP-Programm auf den eigenen Webspace oder Server hochladen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Systemvoraussetzungen und Lizenz
- 2Installation
- 3Modulares System
- 4Flexibel durch Module
- 5Viele Design-Vorlagen
- 6Umfangreiches Benutzermanagement
- 7Vorkonfigurierte Distributionen
- 8Fazit: Flexibles System für Fortgeschrittene
Systemvoraussetzungen und Lizenz
Um Drupal nutzen zu können, muss der Anwender eigenen Apache- oder Microsoft IIS-Webspace oder einen eigenen Server mieten. Die aktuelle Version 6.15 benötigt PHP ab der Version 4.3.5 und MySQL ab 4.1. Da einige Module des Content Management Systems in diesen Versionen noch nicht laufen könnten, empfehlen die Entwickler, PHP in der Version 5.2.x zu verwenden. Alternativ zu MySQL läuft Drupal mit dem Datenbank-Server ProstgreSQL ab der Version 7.4.
Unter PHP sollte zusätzlich das Modul "GD Library" installiert und der "safe_mode" ausgestellt sein. Außerdem sollte der Nutzer des gemieteten Webspace in der Lage sein, einen Cronjob einzurichten. Dieser führt eine PHP-Datei in festgelegten Zeitabständen aus. Drupal ist Open Source und steht unter einer GPL-Lizenz, die es Nutzern ermöglicht, die Software sowohl für den privaten als auch für den gewerblichen Gebrauch einzusetzen.
Installation
Nach dem Herunterladen und Entpacken der Dateien muss der Nutzer Drupal mit einem FTP-Programm wie FileZilla für Windows oder Cyberduck für den Mac auf den eigenen Webspace kopieren. Zur Vorbereitung der Installation muss er zudem noch die Datei "default.settings.php" im Verzeichnis "/sites/default" duplizieren und in "settings.php" umbenennen. Danach muss der Anwender beide Dateien mit höheren Zugriffsrechten "744" versehen.
Nach der Eingabe der eigenen Internetadresse in die Adresszeile des Browsers startet Drupal automatisch die Installation. Wählt der Nutzer die Sprache aus, überprüft das Programm die Systemvoraussetzungen und gibt bei Bedarf Hinweise dazu. Danach müssen die Daten der zuvor in der Confixx- oder Plex-Oberfläche des Webhosters angelegten MySQL-Datenbank eingetragen werden.
Nachdem der Anwender einen Namen für die neue Webseite und seine E-Mail-Adresse sowie ein neues Administratorkennwort angegeben hat, wird die Installation automatisch abgeschlossen. Danach sollte der Nutzer die zuvor angepassten Einstellungsdateien wieder mit niedrigeren Zugriffsrechten "444" versehen. Sowohl Front- als auch Backend sind danach über die eigene Webadresse erreichbar.
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- Seite 2: Modulares System
- Seite 3: Viele Design-Vorlagen
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