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Panasonic Lumix FP1 im Test: Schlanke Kompaktkamera
19 Millimeter dick, optischer Bildstabilisator und HD-Videos

von Jan Johannsen Uhr veröffentlicht

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Panasonic bietet mit der Lumix FP1 eine sehr schlanke Kompaktkamera an, deren Objektiv mit vierfachen Zoom vollständig im Gehäuse steckt. Der Fotoapparat überzeugt im Test mit einem nützlichen optischen Bildstabilisator und einem gut funktionierenden automatischen Weißabgleich.

Panasonic bietet mit der Lumix FP1 eine sehr schlanke Kompaktkamera an, deren Objektiv mit vierfachem Zoom vollständig im Gehäuse steckt. Der Fotoapparat überzeugt im Test mit einem nützlichen optischen Bildstabilisator und einem gut funktionierenden automatischen Weißabgleich.

Vierfacher Zoom und optischer Bildstabilisator

In der Panasonic Lumix FP1 steckt ein CCD-Bildsensor, dessen Größe von 1/2,33 Zoll unter kompakten Digitalkameras weit Verbreitung findet. Die maximale Auflösung des Chips der Kamera beträgt 12,1 Megapixel.

Panasonic stattet die FP1 mit einem vollständig im 19 Millimeter flachen Gehäuse eingebauten, vierfachen Zoom-Objektiv aus. Die ins Kleinbildformat umgerechnete Brennweite liegt bei 35 bis 140 Millimetern. Die Linse bewegt sich sehr langsam, im Gegenzug sorgt der Autofokus zügig für ein scharfes Bild. Der optische Bildstabilisator arbeitet sehr gut: Mit seiner Hilfe gewinnen Fotografen drei bis vier Belichtungsstufen, in denen ihnen verwacklungsfreie Aufnahmen gelingen.

Die FP1 bietet dem Nutzer mehrere Betriebsarten. Der Fotograf kann zwischen einer "Normalbild"-Automatik und 25 Szenenprogrammen für unterschiedliche Aufnahmesituationen auswählen. Bei aktivierter intelligenter Automatik wählt die Kamera das ihrer Meinung nach am besten passende Szenenprogramm aus. Die Gesichtserkennung der Kamera stellt der Fokus und die Belichtungseinstellungen auf erkannte Personen ein.

Panasonic Lumix FP1 im Test

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Flache Kamera - nur 19 Millimeter dick. Objektivabdeckung zum Aufschieben.

Der Bildschirm auf der Rückseite misst 2,7 Zoll. Er dient als Sucher und zur Bildkontrolle sowie zur Menüanzeige. Der hell leuchtende Monitor lässt sich auch bei Tageslicht gut erkennen. Der Blickwinkel der Anzeige fällt vertikal deutlich größer aus als horizontal.

Schnelle und unkomplizierte Bedienung

Der Fotograf erreicht alle Bedienelemente der Panasonic FP1 mit der rechten Hand. Obwohl die Knöpfe vergleichsweise klein ausfallen, lassen sie sich ohne Probleme mit dem Daumen gezielt drücken. Die deutlich spürbaren Druckpunkte sorgen ebenfalls für eine angenehme Bedienung.

Selbstauslöser, Belichtungskorrektur, Makro-Modus und die Blitzeinstellungen erreicht der Nutzer mit nur einem Knopfdruck. Das "Q.Menü" bietet einen schnellen Zugriff auf Lichtempfindlichkeit, Weißabgleich, Auflösung, Autofokus-Modus, Serienbildfunktion und den Bildstabilisator. Im übersichtlich gestalteten Hauptmenü stehen dem Fotografen weitere Einstellungen zur Verfügung.

Leicht überdurchschnittliche Bildqualität

Die Aufnahmen der Panasonic FP1 wirken farblich etwas stumpf und kontrastarm, worunter auch die Schärfe leidet. Trotzdem sind die Bilder mit ihrer hohen Detailgenauigkeit noch gut zu gebrauchen. Insgesamt betrachtet liegen sie im oberen Mittelfeld von digitalen Kompaktkameras. Hierzu trägt auch das vergleichsweise geringe Bildrauschen bei. Es tritt zwar bei einer Lichtempfindlichkeit von ISO 400 auf, aber nur sehr leicht und erst bei ISO 1.600 eignen sich auch Verkleinerungen der Fotos nicht mehr für den Online-Nutzung.

Panasonic Lumix FP1 Testbilder

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Zimmerbeleuchtung aus, Blitz ein: ISO 160, Blende 3.5, 1/30 Sekunde.

Videos zeichnet die FP1 in HD-Auflösung mit 1.280 x 720 Pixeln auf. Dabei überzeugt die Kamera mit einem guten automatischen Weißabgleich, der die Belichtungseinstellungen sprunghaft an veränderte Lichtverhältnisse anpasst. Allerdings steht der vierfache optische Zoom während der Videoaufzeichnung nicht zur Verfügung.

Die Farben der Videos der Panasonic FP1 wirken durchaus natürlich, überzeugen aber nicht komplett. Schon bei Tageslicht tritt ein leichtes Bildrauschen auf und der Autofokus stellt sich nicht hundertprozentig genau scharf. Das leistungsschwache Mikrofon der Kamera zeichnet zwar nur laute Geräusche auf, trotzdem fällt die Videofunktion für eine Kompaktkamera ordentlich aus.

Kleine Mängel am Gehäuse

Insgesamt hinterlässt das aus Kunststoff und Metall bestehende Gehäuse der Lumix FP1 den Eindruck einer sauberen und soliden Verarbeitung. Als einzige Schwachstelle erweist sich die Abdeckung über dem Lithium-Ionen-Akku und der SD-, SDHC- oder SDXC-Speicherkarte. Die Klappe reicht bis an den vorderen Rand des Gehäuses: Hier besteht die Gefahr, dass sich ein Gegenstand verhakt und sie aufreißt.

Auf der Rückseite der FP1 findet der Daumen genug Fläche, um die Kamera fest zu greifen. Dies gilt aber nicht für die Finger auf der glatten Vorderseite, denen eine Ausbuchtung oder eine rutschfestere Oberfläche mehr Halt geben würde. Daten überträgt der Fotoapparat mittels eines kombinierten USB-Anschlusses und AV-Ausgangs.

Fazit: Dem Preis angemessen

Trotz einiger Kritikpunkte bei Bedienung, Bildqualität und Verarbeitung überzeugt die Panasonic Lumix FP1 im Vergleich mit anderen Kompaktkameras. Neben ihrer Ausstattung trägt auch der vergleichsweise niedrige Preis von 179 Euro seinen Teil zum positiven Gesamturteil bei. Online bieten Händler die Kamera sogar schon für rund 160 Euro an.

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Panasonic bietet mit der Lumix FP1 eine sehr schlanke Kompaktkamera an, deren Objektiv mit vierfachen Zoom vollständig im Gehäuse steckt. Der Fotoapparat überzeugt im Test mit einem nützlichen optischen Bildstabilisator und einem gut funktionierenden automatischen Weißabgleich.

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Panasonic bietet mit der Lumix FP1 eine sehr schlanke Kompaktkamera, deren Objektiv mit vierfachen Zoom vollständig im Gehäuse steckt. Die Digicam überzeugt im Test mit einem nützlichen optischen Bildstabilisator und einen guten automatischen Weißabgleich.
http://www.netzwelt.de/news/82035-panasonic-lumix-fp1-test-schlanke-kompaktkamera.html
2010-02-24 17:54:00
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2010/mitgelieferte-einmessmikrofon-passt-soundbar-perfekt-raumverhaeltnisse-497.jpg
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