Amerikanische Aufsichtsbehörde warnt vor Datenleck

Datenpanne: Private Daten in Tauschbörsen frei zugänglich

Datenpanne: Private Daten in Tauschbörsen frei zugänglich Offensichtlich sind über falsch konfigurierte Peer-to-Peer-Software Daten von knapp 100 US-Unternehmen, Schulen und Behörden in Tauschbörsen gelangt. Die Aufsichtsbehörde Federal Trade Commission warnt, die personenbezogenen Daten könnten für Identitätsdiebstahl genutzt werden.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Daten könnten zum Identitätsdiebstahl missbraucht werden
  2. 2Falsch konfigurierte Software führte zum Datenleck
  3. 3FTC hat Betroffene benachrichtigt

Daten könnten zum Identitätsdiebstahl missbraucht werden

Datenleck in den Vereinigten Staaten: In Peer-to-Peer-Tauschbörsen (P2P) sind Daten über Kunden und Angestellte von knapp hundert Organisationen aufgetaucht. Darunter befinden sich auch vertrauliche Daten. Die US-Aufsichtsbehörde Federal Trade Commission (FTC) hat die Betroffenen informiert. Zu den Daten gehörten Gesundheits- und Finanzdaten, Führerschein- und Sozialversicherungsnummern - alles Daten, die für Identitätsdiebstahl genutzt werden könnten, sagt FTC-Leiter Jon Leibowitz.

Falsch konfigurierte Software führte zum Datenleck

Die FTC geht davon aus, dass nicht Eindringlinge die Daten gestohlen haben, sondern dass sie den Nutzern der P2P-Börsen versehentlich zugänglich gemacht wurden. Das passiert, wenn die entsprechende Software falsch konfiguriert ist. Dann erhalten die Nutzer Zugriff auf alle Verzeichnisse auf einem Computer. Unternehmen sollten deshalb streng darauf achten, welche P2P-Software sie zulassen und dass sie richtig konfiguriert ist, warnte Leibowitz.

FTC hat Betroffene benachrichtigt

Betroffen waren nach Angaben der FTC unterschiedliche Organisationen: Lokalbehörden und Schulen ebenso wie Kleinunternehmen mit einer Handvoll Mitarbeitern sowie Großunternehmen. Die FTC hat sie über die Datenfunde unterrichtet und aufgefordert, ihre Systeme so zu konfigurieren, dass das künftig nicht mehr vorkommt. Außerdem rief sie die Unternehmen auf, zu prüfen, wessen Daten in den Börsen kursierten und die Betroffenen darüber in Kenntnis zu setzen.

Mit Filesharing bezeichnet man das direkte Weitergeben von Dateien zwischen Benutzern des Internets unter Verwendung eines Peer-to-Peer-Netzwerks. Dabei befinden sich die Daten auf den Computern der Teilnehmer oder dedizierten Servern und werden von dort aus verteilt. Normalerweise kopiert man Daten von fremden Rechnern, während man gleichzeitig andere Daten versendet. Um auf solche Netzwerke zugreifen zu können, braucht man spezielle Computerprogramme.

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Und während in Villariba schon wieder gefeiert wird, ist man in Villabacho noch mit dem Abwasch beschäftigt... = Alles schonmal dagewesen. Die Diskussion über unfähige Anwender, die ihre Programme...

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