Das Oberhaupt des tibetischen Buddhismus findet Weg zu Web 2.0

Twitter: Jetzt schreibt der echte Dalai Lama

US-Präsident Barack Obama besitzt einen eigenen Blog, Papst Benedikt XVI pflegt seinen YouTube-Kanal mit Videos aus dem Vatikan und nun kommt auch der Dalai Lama auf den Geschmack des Web 2.0. Der buddhistische Mönch hat schon mehr als 45.000 Follower bei Twitter.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Verifizierter Dalai Lama-Account
  2. 2Twitter-Nutzer Barack Obama empfang den Dalai Lama
  3. 3Auch Twitter wird in China blockiert

Verifizierter Dalai Lama-Account

Das Oberhaupt des tibetischen Buddhismus hat den Weg zum Mikroblogging-Dienst Twitter gefunden. Dieses Mal handelt es sich allerdings um einen offiziellen und verifizierten Account des geistigen Religionsführers. In der Vergangenheit nutzten viele Nutzer die Identität des Dalai Lamas auf Twitter, um in seinem Namen Nachrichten in die Welt zu senden. Dieses Mal haben die Betreiber von Twitter seine Identität jedoch verifiziert.

Twitter-Nutzer Barack Obama empfang den Dalai Lama

Der US-Präsident Barack Obama nutzte Twitter in seinem Wahlkampf, um für seine Politik zu werben. Vor wenigen Tagen war auch der Dalai Lama zu Besuch im Weißen Haus. Ob das sprituelle Oberhaupt der Tibeter von Barack Obama ein paar Tipps zu Twitter und der Nutzung bekommen hat, ist leider nicht bekannt.

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Auch Twitter wird in China blockiert

Ob der Mönch viele Menschen in der Volksrepublik China erreichen wird, ist fraglich, denn auf dem jährlichen Treffen des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos im Januar diesen Jahres räumte Twitter-Mitbegründer Evan Williams ein, dass Twitter in China zum Teil geblockt werde. Williams hofft stattdessen auf technische Möglichkeiten, die Barrieren zu umgehen. Man arbeite bei Twitter an einer Technologie gegen die chinesischen Zensurmaßnahmen, so der Mitbegründer des Mikroblogging-Diensts. Um seinen Gegnern keine Anhaltspunkte zu geben, verriet Williams nur, dass es sich dabei um "interessante Hacks" handele. Williams gab in diesem Zusammenhang zu, Google für sein offensives Auftreten China gegenüber zu bewundern.

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