Googles Freeware zum Verwalten von Fotos
Software-Anleitung: Picasa
Picasa bringt Ordnung in den Foto-Dschungel auf der Festplatte. Bei jedem Programmstart durchsucht die Software den PC des Anwenders nach Bildern und Videos und sortiert diese in virtuelle Alben nach verschiedenen Kriterien wie Datum oder Ordner. Darüber hinaus unterstützt Picasa den Nutzer beim Bewerten, Verschieben und Sortieren der Fotos. Auch grundlegende Bildbearbeitungs- und Präsentationsfunktionen bietet die kostenlose Software an.
Inhaltsverzeichnis
- 1Die Freeware sucht automatisch nach Bilddateien
- 2Die Programmoberfläche von Picasa
- 3Filterfunktionen bieten Übersicht
- 4Bilder und Ordner verschieben
- 5Das Anlegen von Alben ist unkompliziert
- 6Kostenlose Bildbearbeitungsfunktionen
- 7Collagen und Filmpräsentationen erstellen
- 8Fazit: Unkomplizierte und kostenlos erhältliche Software
Das Google-Programm Picasa arbeitet auf den Betriebssystemen Windows XP, Vista, Windows 7 sowie Linux und steht in der Version 3.6 aktuell nur in englischer Sprache zur Verfügung. Die deutschsprachige Version 3.1 benötigt 9,1 Megabyte Festplattenspeicher. Bei der Installation hilft wie gewohnt der Windows-Installationsassistent.
Die Freeware sucht automatisch nach Bilddateien
Nach dem Programmstart durchsucht Picasa automatisch den gesamten Computer nach Bilddateien in den Formaten JPEG, TIF, BMP, GIF, PSD, PNG und TGA. Auch RAW- und gängige Videoformate wie AVI, MPG, ASF, WMV und MOV erschließt die kostenlose Anwendung. Die Länge des Suchlaufs ist abhängig von der Menge an Bildern und Filmen auf dem PC und dauert unter Umständen einige Minuten.
Die Programmoberfläche von Picasa
Die Programmoberfläche ist google-typisch übersichtlich gestaltet. Nach dem automatischen Suchlauf blendet das Programm am linken Fensterrand ein in Ordner unterteiltes Verzeichnis, die so genannte Bibliothek ein. Angezeigt werden alle Ordner, in denen Bilder enthalten sind. In Klammern wird die Anzahl der im jeweiligen Ordner enthaltenen Bilder angegeben.
Rechts daneben befindet sich eine Vorschauansicht. Sie nimmt den größten Teil des Programmfensters ein und zeigt die Ordnernamen an. Darunter bildet das Programm Vorschaubilder der enthalten Dateien ab. So sieht der Anwender, welche Bilder sich in welchem Ordner befinden.
Software-Anleitung Picasa: Die übersichtliche Bedienoberfläche mit den drei Hauptbereichen - Bibliothek, Vorschaubereich, Schnellstartmenü
Am unteren Rand des Programmfensters befindet sich eine Art Schnellstartleiste. Dort sind die wichtigsten Bearbeitungsfunktionen untergebracht: Auf Wunsch lädt der Nutzer die Fotos direkt in Webalben hoch, verschickt einzelne Bilder per E-Mail, druckt, verschiebt oder bestellt Abzüge beim Onlinehändler. Außerdem ermöglicht die Schnellstartleiste das direkte Hochladen von Fotos bei Blogger oder Google Earth, das Erstellen von Collagen oder Filmpräsentationen.
Filterfunktionen bieten Übersicht
Um Fotos schneller wiederzufinden, bietet Picasa verschiedene Filterfunktionen an. Das Programm sortiert Fotos nach unterschiedlichen Merkmalen wie Datum oder Nutzerbewertungen. Die Filterfunktionen befinden sich oberhalb des Vorschaufensters und sind durch vier grüne Symbole gekennzeichnet. Per Sternsymbol werden markierte Fotos sortiert, der Kopf filtert Bilder mit Gesichtern und mithilfe des Filmsymbols lassen sich Videodateien aus der Sammlung herausfischen. Rechts daneben befindet sich ein Schieberegler, der die Fotos nach Datum filtert.
Software-Anleitung Picasa: Die Filteroptionen von Picasa befinden sich am oberen Fensterrand.

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