Größere Gefahr von Einbruchsdiebstählen lässt Beiträge steigen

Soziale Netzwerke: Teurere Hausratsversicherungen für Mitglieder

Soziale Netzwerke: Teurere Hausratsversicherungen für Mitglieder Nutzer von sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und MySpace müssen in Großbritannien zunehmend höhere Raten bei ihrer Hausratsversicherung zahlen. Diesen Trend deckte das Preisvergleichsportal Confused.com auf, das sich auf Versicherungen spezialisiert hat.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Höheres Risiko von Einbruchsdiebstählen
  2. 2Britische Versicherungen erhöhen Beiträge
  3. 3"Please Rob Me" prangert Umgang mit Aufenthaltsdaten an

Höheres Risiko von Einbruchsdiebstählen

Der Grund für die teureren Policen liegt nach Angaben des Portals in einem höheren Risiko, dass der jeweilige Nutzer Opfer eines Einbruchs wird. Immerhin ließe sich bei sozialen Netzwerken immer häufiger in Echtzeit ablesen, wo sich die jeweilige Person gerade befindet, teilte der Portalbetreiber mit. So machen Anwender zunehmend über die Smartphone-Applikation für Facebook oder Twitter anhand von Statusmeldungen darauf aufmerksam, wenn sie gerade nicht zu Hause sind. Noch weiter gehen Dienste wie Foursquare, in denen der jeweilige Aufenthaltsort des Nutzers verzeichnet wird.

Britische Versicherungen erhöhen Beiträge

Kriminelle können so mitverfolgen, wann ein bestimmter Nutzer für einige Stunden nicht zu Hause ist - und anschließend unbemerkt in dessen Wohnung eindringen. Dies gilt zumindest für Anwender, die zu sorglos mit ihren Privatsphäre-Einstellungen oder persönlichen Daten umgehen. Wie Confused.com-Chef Darren Black nach einem Bericht der britischen Tageszeitung "The Telegraph" am 19. Februar 2010 mitteilte, konnte man bereits beobachten, dass die Versicherungen von Social Media-Nutzern bis zu zehn Prozent höhere Gebühren für eine Hausrats-Police verlangen.

"Please Rob Me" prangert Umgang mit Aufenthaltsdaten an

Die Website "Please Rob Me" wurde letzte Woche von drei amerikanischen Entwicklern gestartet, um den nachlässigen Umgang mit Informationen zum eigenen Verbleib von Nutzern sozialer Netzwerke anzuprangern. Die Website ist eigentlich eine Twitter-Suchmaschine, die alle Tweets nach Meldungen zum Aufenthalt der User durchforstet. Wie sich zeigt, kommen diese im Sekundentakt herein.

Besonders brisant wird die ganze Sache, wenn Nutzer auch auf Internet-Diensten wie Foursquare aktiv sind - und deren Daten mit Twitter verknüpften. Dieses Netzwerk erlaubt dem Nutzer neben der Bekanntgabe des eigenen Aufenthaltsortes auch, Orte überall auf der Welt zu "kolonialisieren". Sprich: Wer zuerst dort war, kann dies auf einer Karte anzeigen und der Platz "gehört" somit ihm. Wenn dann Freunde unbedarft das eigene Heim "kolonialisieren", steht plötzlich die Privat-Adresse im Internet. Kombiniert mit dem eigenen Aufenthaltsort wird daraus eine perfekte Status-Angabe – allerdings auch für Einbrecher.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge

au weia... genau so kann man die Naivität der Leute nennen. Demnächst wundert sich der Arbeitslose, der sich unerlaubt von seinem Wohnort entfernt hat (unangemeldeten Urlaub), dass er Sanktion kassiert, weil...

Wie sagte Einstein so schön? 2 Dinge sind unendlich. Das Universum und die Dummheit der Menschen, wobei er sich bei dem Universum nicht ganz sicher war... Wie recht er doch damals schon...

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