Überblick: Grafikkarten von Nvidia
Einsteigerklasse: Geforce GT 220 und 240 für Büro und Multimedia
Die GT 220 rechnet mit einem Chiptakt von 625 Megahertz und bietet einen Shadertakt von 1,3 Gigahertz. Der Grafikspeicher taktet mit bis zu 1.000 Megahertz, die Karte arbeitet mit 1.024 Megabyte DDR3-Grafikspeicher. Die GT 220 unterstützt die Grafikstandards DirectX 10.1 und OpenGL 3.1 und verfügt über die Standardanschlüsse DVI, VGA und HDMI. Die Nvidia-Karte verbraucht im Leerlauf zehn Watt - und 31 Watt im 3D-Betrieb.
Einen weiteren Vertreter der Einsteigerklasse stellt die rund 60 Euro teure GT 240 dar. Den Grafiktakt gibt Nvidia mit 550, den Prozessortakt mit 1.000 Megahertz an. Die Speicherkonfiguration beträgt je nach Modell 512 oder 1.024 Megabyte. Die GT 240 unterstützt DirectX-10 und bietet ebenso wie die GT 220 je einen VGA-, DVI- und HDMI-Port. Im Leerlauf benötigt die GT 240 mit zehn Watt ähnlich viel Strom wie die GT 220, im 3D-Betrieb mit rund 50 Watt jedoch deutlich mehr.
Die Mittelklasse: Geforce GTS 250 für Gelegenheitsspieler
Die Nvidia Geforce GTS 250 bewältigt bei aktuellen Spielen auf mittleren Grafikeinstellungen eine Auflösung von 1.280 x 1.024 Pixeln. Bei der Grafikkarte handelt es sich um eine veränderte GeForce 9800 GTX mit Stromsparfunktion und mehr Grafikspeicher. Preislich liegt die DirectX-10-Karte bei 85 Euro. Sie unterstützt die Wiedergabe von HD-Videos, CUDA zur Beschleunigung wissenschaftlicher und technischer Berechnungen, sowie die Anzeige von Bild-in-Bild-Inhalten via Dual-Stream.
Der Takt des Grafikprozessor der GTS 250 mit 128 Recheneinheiten liegt bei 738 Megahertz. Ihr Arbeitsspeicher rechnet mit einem Takt von 1.100 Megahertz und bietet eine Standardkonfiguration von 512 Megabyte oder einem Gigabyte. Im Leerlauf benötigt die GTS 250 durchschnittlich 105 Watt, während es im 3D-Betrieb bei 185 Watt sind.
High-End: Warten auf die kommende Generation
Im High-End-Segment bietet Nvidia derzeit die Geforce GTX 295 und die GTX 285 an. Die rund 380 Euro teure GTX 295 liefert Nvidia aber kaum noch aus, weswegen Händler sie nur selten führen. Häufiger erhältlich ist dagegen die mit einem Preis von etwa 280 Euro günstigere GTX 285. Die GTX 295 benötigt im Leerlauf eine Leistung von rund 60 Watt und im 3D-Betrieb satte 230 Watt. Die GTX 285 liegt bei 30 Watt im Idle-Betrieb und 156 Watt bei 3D-Anwendungen. Bei beiden Karten handelt es sich jedoch um Auslaufmodelle, die im Vergleich mit der HD 5870 von ATI im Preis-Leistungs-Verhältnis nicht mithalten können. Die rund 330 Euro teure Konkurrenzkarte verfügt über einen Chiptakt von 850 Megahertz und bis zu zwei Gigabyte Grafikspeicher.
Nutzer, die eine High-End-Grafikkarte für Spiele mit DirectX-11-Unterstützung oder Videobearbeitung benötigen, sollten daher auf die kommende Generation der Nvidia-Karten mit Fermi-Architektur warten - oder zu einem aktuellen High-End-Modell von AMD greifen.
