Elektronische Lesegeräte im Test
E-Book Reader: Die Büchersammlung für unterwegs
Wer gern unterwegs liest, dicke Bücher aber nicht mit sich herumtragen möchte, kann seit einiger Zeit auf E-Book Reader zurückgreifen. Die elektronischen Lesegeräte Geräte sind handlich und nehmen mehrere hundert Bücher in sich auf. Einige Reader sind auch für Studium und Beruf geeignet.
Inhaltsverzeichnis
- 1Sony Reader PRS-600: Gelungene Neuauflage
- 2Amazon Kindle: E-Book Reader spricht nur Englisch
- 3iRiver Story: Koreanischer E-Book Reader
- 4Sony Reader PRS-300: Handliches Lesegerät
Herzstück eines E-Book Readers ist ein so genanntes E-Ink-Display, das das Lesen elektronischer Bücher durch eine spezielle Technik wesentlich vereinfacht: Das Display simuliert die Beschaffenheit von Tinte auf Papier und ist auch bei starker Sonneneinstrahlung gut lesbar.
Durch das E-Ink-Display sinkt auch der Stromverbrauch im Vergleich zu den meisten anderen Displaytechniken, da der Akku nur beim Seitenaufbau beansprucht wird. Der Lesespaß kann mit einer Akkuladung oft bis zu eine Woche lang andauern. Gute Geräte enthalten außerdem eine Anbindung zu einem Buchshop, um schnell neuen Lesestoff kaufen zu können.
Viele der Geräte befinden sich noch in Entwicklung oder sind derzeit nur in den USA oder anderen Ländern verfügbar. Netzwelt testet E-Book Reader, die bereits in Deutschland erhältlich sind oder bald hierzulande auf denMarkt kommen.
Sony Reader PRS-600: Gelungene Neuauflage
Mit dem Sony Reader PRS-600 Touch Edition bringt der japanische Hersteller ein Lesegerät für elektronische Bücher mit Touchscreen für 299 Euro nach Deutschland. Das Gerät knüpft an die Tugenden des Vorgängers an und überzeugte im Test trotz leicht spiegelndem Display und umständlichen Anschluss.
>>> weiter zum Test: Sony Reader PRS-600 Touch Edition
Amazon Kindle: E-Book Reader spricht nur Englisch
Seit dem 19. Oktober 2009 verkauft das Internetkaufhaus Amazon seinen E-Book-Reader Kindle für etwa 240 Euro auch in Deutschland. Das Gerät hebt sich besonders durch den drahtlosen Zugriff auf den eigenen Shop ab. Software und Bücher liegen aber derzeit fast ausschließlich in Englisch vor.
>>> weiter zum Test: Amazon Kindle
iRiver Story: Koreanischer E-Book Reader
Mit dem "iRiver Story" veröffentlichte der koreanische Hersteller im Oktober 2009 seinen ersten E-Book Reader zum Preis von 240 Euro. Vom Aussehen her erinnert das Lesegerät stark an den Amazon Kindle. Der Funktionsumfang ist sehr gut, zeigte aber noch Schwächen bei Anzeige und Übersetzung.
>>> weiter zum Test: iRiver Story
Sony Reader PRS-300: Handliches Lesegerät
Mit dem Sony Reader PRS-300 Pocket Edition bringt der japanische Hersteller ein besonders handliches Lesegerät für elektronische Bücher auf den Markt. Der Funktionsumfang des E-Book-Readers beschränkt sich auf das Wesentliche, das Gerät ist ab dem 19. Februar 2010 zum Preis von 199 Euro erhältlich.
>>> weiter zum Test: Sony Reader PRS-300 Pocket Edition
Insgesamt sind alle getesteten E-Book-Reader bereits gut geeignet, um dicke Bücher zu ersetzen und sie unterwegs in komprimierter Form zu lesen. Der Sony Reader PRS-300 Pocket Edition besticht insbesondere durch seine Handlichkeit, der große Bruder PRS-600 durch die berührungsempfindliche Oberfläche. Der Amazon Kindle liefert auch unterwegs neue Bücher direkt auf das Gerät. Ein großer Funktionsumfang überzeugt beim iRiver Story.
Amazon Kindle
- Einfach zu bedienen
- Eine massive Bibliothek von Büchern, zu erschwinglichen Preisen
- Vollwertige QWERTY Tastatur für einfaches suchen, Notizen etc.
- Keine externe Speicher Erweiterung
- Nicht in Ladengeschäften erhältlich
- Bestimmt für Hardcore-Leser
iRiver Story
- Unterstützung Microsoft Office Datei-Formate (Word, Excel & ) Powerpoint
- vollständige QWERTY Tastatur
- 2GB interner Speicher
- Noch keine Nachteile angeben



Sagen Sie Ihre Meinung!