Leistungssteigerung in drei Schritten

Ratgeber: Grafikkartenleistung optimieren

Aktuelle Grafikkarten bieten meist mehr Leistung, als der Hersteller preisgibt. Durch Übertakten lassen sich durchaus 15 bis 20 Prozent mehr Rechenkraft herauskitzeln. Bevor Anwender Geld für eine Neuanschaffung in die Hand nehmen, lohnt sich der prüfende Blick auf die Hardware, die schon im Rechner arbeitet. In drei Schritten lässt sich sicher und unkompliziert mehr Leistung aus den meisten Karten herausholen.

Ratgeber: Grafikkartenleistung optimieren
GPU-Z: Informationen zur Grafikkarte

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Einführung Overclocking
  2. 2Schritt 1: Alles über die Grafikkarte herausfinden
  3. 3Schritt 2: Treiber aktualisieren
  4. 4Schritt 3: Einstellungen optimieren

Einführung Overclocking

Unter Übertakten versteht man den vom Hersteller vorgegebenen Standardtakt der Hardware zu erhöhen. Dazu taktet man den Grafikchip (GPU) und den Videospeicher (RAM) also "über" diesen Takt - zum Beispiel von 700 auf 750 Megahertz. Als Folge erhöhen sich die Rechenvorgänge pro Sekunde - und dadurch steht dem Nutzer höhere Leistung zur Verfügung.

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Eine neue und schnelle Grafikkarte hat es im Grunde nicht nötig, übertaktet zu werden. Nichts desto trotz ist Overclocking eine kostenlose Möglichkeit, die GPU und den RAM flotter zu machen. So kann man beispielsweise mit einer in die Tage gekommenen GeForce 8800 GTS bis zu 25 Prozent Leistungssteigerung erreichen.

Schritt 1: Alles über die Grafikkarte herausfinden

Am Anfang steht die Frage nach der verbauten Hardware und deren Hersteller. Vorbereitend benötigt der Nutzer ein Programm wie GPU-Z, um alle notwendigen Informationen zu der Grafikkarte zu sammeln. Stellt sich bei der Recherche heraus, dass der Computer über einen Onboard-Grafikchip verfügt, ist vom Übertakten abzuraten. Am einfachsten lässt sich das durch Recherche nach dem Namen der Grafikeinheit im Internet bewerkstelligen. Ein Blick in den Rechner genügt oft auch schon, da Onboard-Lösungen keinen PCI Express-Slot belegen.

Unter dem Reiter "Sensors" finden angehende Übertakter die GPU-Temperatur. Wenn bereits jetzt ersichtlich ist, dass die Grafikkarte zu warm wird, ist von Veränderungen an der Software abzuraten. Als Temperatur-Richtwert gelten für den Grafikprozessor etwa 80 Grad unter Last. Auch die Temperaturen des Speichers und des Spannungswandlers sollte diesen Wert nicht überschreiten. Sind diese Voraussetzungen erfüllt, steht der Übertaktung der Grafikkarte nichts mehr im Wege.

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Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 1 Beitrag

15 bis 20 Prozent mehr Rechenkraft - das dürfte in den meisten Fällen unterhalb der Wahrnehmungsschwelle liegen. Dafür raucht einem die Hardware früher ab. Tolle Idee!

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