Sehr hohe Akkulaufzeiten und ein guter Bildschirm

Dell Mini 10 im Test: Netbook-Individualist

Dell überarbeitet sein Mini 10-Netbook und stattet es mit Intels Pine-Trail-Plattform aus, verzichtet jedoch auf einen HDMI-Ausgang. Auch am Design wurde gefeilt - der Bildschirm schließt nicht mit der Gehäuserückseite ab. Zu Preisen ab 300 Euro lässt sich das Dell Mini in sieben verschiedenen Farben ordern.

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Dell Mini 10: Ausgestattet mit Intels Pine-Trail-Plattform ist dieses günstige Netbook in sieben verschiedenen Farben erhältlich. Zum Video: Dell Mini 10

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Pine Trail und guter Bildschirm
  2. 2Akkulaufzeit und Lautstärke
  3. 3Tastatur und Touchpad
  4. 4Schnittstellen und Aufpreisliste
  5. 5Fazit: Gemischte Gefühle

Pine Trail und guter Bildschirm

Der Bildschirm ist etwas in das Gehäuse eingerückt. Dadurch lässt sich das Netbook ausgesprochen gut in die Hand nehmen. Das spiegelnde 10,1-Zoll-Display bietet eine Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln und verfügt über gute Helligkeitswerte und durchschnittlichen Kontrast. Störend: der extrem dicke Bildschirmrahmen.

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Die zweite Version des Mini 10 stattet Dell mit der Pine Trail-Plattform aus, bestehend aus Intel Atom N450-Prozessor und dem Intel NM10-Express-Chipsatz. Als Arbeitsspeicher kommt ein Gigabyte RAM zum Einsatz. Trotz der für den Einsatz von Windows 7 Starter gelockerten Begrenzungen für die Datenkapazität der Festplatte auf 250 Gigabyte verbaut Dell nur eine 160-Gigabyte-Festplatte. Noch dazu handelt es sich um ein sehr langsames Modell, welches das Netbook bei Festplattenzugriffen erheblich ausbremst. Austauschen lässt sich die Hardware nicht ohne Weiteres - eine Demontage des Gehäuses ist notwendig.

Festplattengeschwindigkeit 250GB HDD (HD Tune)
MinimumMaximumDurchschnittZugriffszeit
27,3 MB/sek.61,5 MB/sek.46,0 MB/sek.18,5 ms

Akkulaufzeit und Lautstärke

Dell verbaut im Mini 10 einen Sechs-Zellen-Akku mit 4.400 Milliampere. Dieser überzeugt vor allem im Office-Betrieb mit einer Laufzeit von über zehn Stunden. Wird die CPU stärker gefordert, sinkt die Akkulaufzeit überdurchschnittlich. Dennoch wird der Bildschirm erst nach der Wiedergabe von rund fünfeinhalb Stunden Filmmaterial schwarz. Wie bereits bei den Vorgängermodellen verzichtet Dell auf einen Lüfter. Lediglich durch zwei kleine Lüftungsschlitze am Unterboden kann die Luft entweichen. Daraus resultiert nach längerem Betrieb ein relativ warmes Gehäuse. Dennoch sind die Temperaturen weit vom kritischen Bereich entfernt.

Akkulaufzeit
OfficeFilm
610 min.330 min.

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