Arbeitshilfen für Ein- und Umsteiger
Mac OS X: Tipps und Tricks für Snow Leopard
Neben iPhone und iPod stellt das Unternehmen Apple auch die bekannten Mac-Rechner her. Auf allen neuen Geräten ist Mac OS X 10.6 vorinstalliert. Netzwelt gibt Tipps für den täglichen Umgang mit dem Apple-Betriebssystem.

Inhaltsverzeichnis
- 1Mac OS X neu installieren
- 2Festplatte formatieren und System anpassen
- 3Das Problem mit dem Zoom: Fenster maximieren
- 4Maximum mit Mac OS-Bordmitteln
- 5AppleScript für Fenster
- 6Vorschau in Mail und das 2D-Dock
- 7Entwickeln mit XCode: IDE kostenlos
Bevor Apple mit der Produktion von mobilen Endgeräten begann, konzentrierte sich das Unternehmen aus Cupertino komplett auf benutzerfreundliche Computer. Auch heute stellt Apple noch eine breit gefächerte Palette von Mac-Rechnern her: Vom kleinen Mac Mini für zu Hause bis zum großen XServe für Rechenzentren ist das Portfolio an Computern sehr umfangreich.
Dabei läuft auf jedem dieser Systeme das gleiche Betriebssystem: MacOS X wird in der aktuellen Ausgabe 10.6 - auch "Snow Leopard" genannt - als universelle Arbeitsplattform von Apple propagiert. Zwar gibt es eine Ausführung für den Heimrechner und ein spezielles Server-Betriebssystem, doch auch diese sind im Kern weitgehend identisch.
Mac OS X neu installieren
Auch wem sein Betriebssystem noch so gut gefällt, sollte sich zunächst einmal die Möglichkeiten einer Neuinstallation von Mac OS X ansehen. Ab Werk liefert Apple seine Rechner bereits mit einem vorinstallierten Mac OS X aus, das jedoch allerhand Ballast mit sich schleppt. Im geschäftlichen Umfeld stört besonders die vorinstallierte iLife-Suite, mit der vor allem grafische Inhalte im privaten Umfeld aufbereitet werden.
Um MacOS X erneut sauber zu installieren, legt man einfach während des Betrieb die System-DVD in das Laufwerk ein. Über die Systemeinstellungen muss dann das DVD-Laufwerk als Startvolume ausgewählt werden, damit nach dem Neustart von der DVD gebootet wird. Nach der Auswahl der bevorzugten Systemsprache zeigt sich der Assistent für die Installation des Systems.
Festplatte formatieren und System anpassen
Vorher sollte man seine Festplatte erneut formatieren - der Assistent selbst kann bestehende Inhalte auf der Festplatte nämlich nicht löschen. Dazu wählt man unter "Dienstprogramme" das Festplatten-Programm und legt die gewünschte Zahl von Partitionen fest. Bei dieser Gelegenheit sollte man seine Festplatte am besten in mehrere Abschnitte aufteilen und in jedem Fall eine getrennte Systempartition wählen. Danach kehrt man zum Assistenten zurück.

Auf der zweiten Seite des Installationsdialogs findet man unter "Optionen" eine Liste mit allen Programmen, die MacOS standardmäßig auf die Festplatte schaufelt. Dabei kann man getrost alle Sprachen wegklicken - die Standard-Systemsprache sowie Englisch bleiben standardmäßig erhalten. Auch Rosetta, X11 und zusätzliche asiatische Schriftarten kann man hier entfernen.
Automatisch verschwunden ist nach der Neuinstallation iLife. Die Multimedia-Suite muss man bei Bedarf von der zweiten Applikations-DVD nachinstallieren. Insgesamt lassen sich damit einige Gigabyte an Plattenplatz sparen, was besonders bei SSD-Festplatten, wie sie beispielsweise im flachen MacBook Air verwendet werden, ein nennenswerter Gewinn ist.
Das Problem mit dem Zoom: Fenster maximieren
Besonders ärgerlich ist nach dem ersten Start von Mac OS X eine Apple-Eigenheit: Man kann im Betriebssystem nicht die Programmfenster maximieren. Für Umsteiger von Windows oder Linux ist das zunächst sehr ungewohnt. Statt des Maximieren-Buttons fungiert der grüne Knopf als Zoom, mit dessen Hilfe der Inhalt des Fensters optimal dargestellt wird. Leider verhält sich dieser Zoom je nach Programm sehr unterschiedlich: Im Safari-Browser wird das Fenster auf die Breite der Website optimiert, Programme auf Eclipse-Basis - wie Lotus Symphony - dagegen werden maximiert. Drückt man den Zoom-Button gar in iTunes, wird aus dem schönen Programmfenster ein extrem kleiner Player.

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Bei mir kam beim abspeichern leider immer folgender Fehler: Es wurde "Zeilenende, etc." erwartet, aber eine "Zahl" wurde gefunden. Ich konnte es dann lösen indem ich {ldelim} und {rdelim} mit den...