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Canon Powershot A3000 IS im Test: Lohnende Kompaktkamera
Vierfacher Zoom und optischer Bildstabilisator

von Jan Johannsen Uhr veröffentlicht

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Gute Bildqualität, optischer Bildstabilisator und moderater Preis: Canon bietet mit der Powershot A3000 IS eine kompakte Digitalkamera an, die sich nicht nur für Einsteiger lohnt. Im Test zeigt der Fotoapparat zwar auch Schwächen, die den positiven Gesamteindruck aber nicht mindern.

Gute Bildqualität, optischer Bildstabilisator und moderater Preis: Canon bietet mit der Powershot A3000 IS eine kompakte Digitalkamera an, die sich nicht nur für Einsteiger lohnt. Im Test zeigt der Fotoapparat zwar auch Schwächen, die den positiven Gesamteindruck aber nicht mindern.

Durchschnittlicher Sensor, kleiner Zoom

Der CCD-Bildsensor der Canon Powershot A3000 IS fällt mit einer Fläche von 1/2,3 Zoll für eine Kompaktkamera durchschnittlich groß aus. Der Chip liefert Fotos mit einer maximalen Auflösung von zehn Megapixeln, die ein Digic-III-Bildprozessor verarbeitet.

Das Objektiv der A3000 IS mit vierfachem Zoom bietet dem Nutzer nach der Umrechnung ins Kleinbildformat einen Brennweitenbereich von 35 bis 140 Millimetern. Die Linse bewegt sich zügig und der Autofokus findet schnell und präzise einen Punkt zum Fokussieren. Der optische Bildstabilisator sorgt für ein deutlich ruhiges Sucherbild und ermöglicht dem Fotografen verwacklungsfreie Aufnahmen mit zwei bis drei Belichtungsstufen weniger, als normalerweise nötig sind.

Neben 14 Szenenprogrammen und einer Vollautomatik bietet die Powershot A3000 IS dem Fotografen auch eine Programmautomatik. Sie erlaubt dem Nutzer den größten Einfluss auf die Einstellungen der Kamera: Lichtempfindlichkeit und Weißabgleich lassen sich manuell auswählen, Blende und Belichtungszeit nicht. Die Gesichtserkennung registriert Personen schon, wenn sie noch gar nicht direkt in die Kamera blicken.

Canon Powershot A3000IS im Test

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Bildsensor mit zehn Megapixeln Auflösung und Objektiv mit vierfachem Zoom.

Der 2,7 Zoll große Monitor auf der Rückseite der A3000 IS verfügt über ausreichend große Blickwinkel und leuchtet so hell, dass er auch bei Tageslicht gut zu erkennen ist. Die Anzeige fungiert als Sucher und zur Kontrolle der aufgenommenen Bilder.

Unkomplizierte Bedienung

Der Nutzer kann die Canon Powershot A3000 IS mit einer Hand bedienen, alle Tasten befinden sich auf der rechten Seite der Kamera. Beide Hände sind allerdings nötig, wenn der Fotograf das Auswahlrad verstellen will. Die Bedienelemente weisen alle deutliche Druckpunkte auf, stecken aber teilweise zu tief im Gehäuse und sind so schwer zu drücken.

Die wenigen Aufnahmeeinstellungen nimmt der Nutzer in dem Bildschirmmenü vor, das nach einem Druck auf die "Func.Set"-Taste erscheint. Im übersichtlich aufgebauten Hauptmenü wählt der Fotograf die Grundeinstellungen der Kamera aus. Blitzart, Fokusbereich, Selbstauslöser und Belichtungskorrektur erreicht der Anwender über die Direktwahltasten des Steuerkreuzes.

Überdurchschnittliche Bildqualität

Die Canon Powershot A3000 IS weist für ein Kompaktkamera eine vergleichsweise gute Bildqualität auf. Die Farben der Aufnahmen wirken natürlich, die zahlreichen Details sind deutlich voneinander abgetrennt. Bildrauschen tritt erst bei einer Lichtempfindlichkeit von ISO 400 leicht in Erscheinung. Selbst Aufnahmen mit ISO 1.600 lassen sich, wenn sie auf etwa ein Viertel der Originalgröße verkleinert sind, noch für den Versand per E-Mail oder zum Einstellen in soziale Netzwerke verwenden.

Canon Powershot A3000 IS Testbilder

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Zimmerbeleuchtung aus, Blitz ein: ISO 250, Blende 2.7, 1/15 Sekunde.

Videos nimmt die A3000 IS mit einer maximalen Auflösung von 640 x 480 Pixeln auf. Trotz der geringen Größe bieten die Filme ein klares Bild mit genügend Details. Der automatischer Weißabgleich passt die Kameraeinstellungen nur sehr zögernd an veränderte Lichtverhältnisse an, wodurch die Farben nicht immer natürlich wirken. Während der Filmaufzeichnung steht der optische Zoom nicht zur Verfügung, der Nutzer kann nur auf den Digitalzoom zugreifen, der die Bildqualität massiv verschlechtert. Das Mikrofon nimmt hauptsächlich Töne und Geräusche auf, deren Quelle sich vor der Kamera befindet.

Unterstützung neuer SDXC-Speicherkarten

Das gut verarbeitete Gehäuse der Canon Powershot A3000 IS aus Metall und Kunststoff liegt sicher in der Hand. Die Ablagefläche für den Daumen auf der Rückseite der Kamera könnte jedoch etwas größer ausfallen und auf der Vorderseite würde ein Gummierung oder eine raue Oberfläche für noch mehr Grifffestigkeit sorgen.

Als Speicherkarten kann der Nutzer bei der A3000 IS sowohl herkömmliche SD- als auch die leistungsfähigeren SDHC- und SDXC-Karten verwenden. Die Stromversorgung des Fotoapparats übernimmt ein Lithium-Ionen-Akku. Canon stattet die Kamera mit einer Schnittstelle aus, die sowohl als AV-Ausgang und als Mini-USB-Anschluss dient.

Fazit: Lohnende Kompaktkamera für Neulinge

Mit der Powershot A3000 IS bietet Canon eine Kompaktkamera an, die sich sowohl als Erstgerät für Neulinge in der Digitalfotografie eignet, aber auch als Zweitgerät eine gute Figur macht. Die Kamera liefert Aufnahmen mit guter Bildqualität und lässt sich problemlos bedienen. Gegen sie sprechen nur der vergleichsweise kleine vierfache Zoom sowie die geringe Auflösung der Videos. Im Gegenzug fällt der Preis moderat aus: Im Internet bieten Händler die Powershot A3000 IS bereits für rund 145 Euro an.

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Gute Bildqualität, optischer Bildstabilisator und moderater Preis: Canon bietet mit der Powershot A3000 IS eine kompakte Digitalkamera an, die sich nicht nur für Einsteiger lohnt. Im Test zeigt der Fotoapparat zwar auch Schwächen, die den positiven Gesamteindruck aber nicht mindern.

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Canon Powershot A3000 IS im Test: Lohnende Kompaktkamera
Gute Bildqualität, Bildstabilisator und moderater Preis: Canon bietet mit der Powershot A3000 IS eine Kompaktkamera an, die sich nicht nur für Einsteiger lohnt. Im Test zeigt der Fotoapparat Schwächen, die den positiven Gesamteindruck aber nicht mindern.
http://www.netzwelt.de/news/81957-canon-powershot-a3000-is-test-lohnende-kompaktkamera.html
2010-02-18 16:32:00
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Canon Powershot A3000 IS im Test: Lohnende Kompaktkamera