Alleine oder weltweit gewinnen
Open Source-Spiele: Poker TH
Das freie Spiel Poker TH ist nur knapp 25 Megabyte groß und implementiert ein klassisches Kartenspiel als Poker-Blatt mit den bekannten Regeln für alle gängigen Betriebssysteme. Der Spieler hat die Wahl, gegen den Computer oder menschliche Mitspieler um virtuelles Geld zu spielen.
Ziel ist es natürlich, möglichst viel virtuelles Geld zu erspielen. Dabei täuscht man seine Gegner, die im Einzelspieler-Modus alle vom Computer gestellt werden. Dieser lässt sich einstellen, ob er stark oder schwach pokern soll. Sucht man die Herausforderung gegen reale menschliche Spieler, läuft PokerTH auch als Netzwerkspiel. Zusätzlich kann der Spieler über das PokerTH.net-Netzwerk weltweit gegen Spieler antreten, die gerade online sind.
Dabei ist die Grafik und Animation von PokerTH sehr gut gemacht. Auch die Einsätze lassen sich zu Beginn flexibel regeln. Einzig eine Kleinigkeit ist etwas unsinnig: Fegt der Computer seinen menschlichen Gegner im Einzelspieler-Modus vom Tisch, spielt er in aller Ruhe gegen sich selbst weiter. Die virtuellen Spieler, die ja alle vom Computer gestellt werden, ziehen dann solange weiter die Karten, bis ein Gewinner feststeht.


Ärger für Activision. Nach dem Verkaufserfolg von Call of Duty Black Ops sind Käufer der Playstation-Version in den USA verärgert. Die Adaption für Sonys Konsole hinke der für Microsofts Xbox 360 weit hinterher. Sie wollen daher ihr Geld zurück.
Etwas weniger bekannt als das kommerzielle Vorbild MarioKart ist SuperTuxKart. Mit knapp 110 Megabyte ist die Open-Source Nachbildung des Klassikers recht groß geraten, dafür sogar für exotische Betriebssysteme wie Solaris oder FreeBSD verfügbar.
Aus der Open-Source-Community stammen zwei sehr gute Autorennen: Mit vDrift und TORCS können Spieler stundenlang auf virtuellen Strecken Gas geben. vDrift ist mit über 460 Megabyte einer der schwersten Brocken unter den freien Spielen. Mit über 20 verschiedenen Strecken und zahlreichen Autos tritt man im Netzwerk gegen Freunde oder lokal gegen den Computer an.
Vergangene Woche schloss das FBI vier große Poker-Portale in den USA, darunter unter anderem Pokerstars.com. In Deutschland ist Online-Glücksspiel generell verboten. Spielen Sie dennoch online um Geld? Stimmen Sie ab und diskutieren Sie mit der Redaktion und anderen Lesern im netzwelt-Forum.
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Die US-Bundespolizei FBI hat zu einem großen Schlag gegen Anbieter von Online-Poker ausgeholt. Wegen Verstößen gegen das Internet-Glückspielverbot in den USA sowie Geldwäsche drohen den Betreibern von drei großen Portalen nun bis zu 20 Jahre Haft.
Jedes Jahr fahren die großen Publisher mit Spielen Gewinne in Milliardenhöhe ein. Doch es geht auch anders: Auch in den Open-Source-Gemeinde sind zahlreiche interessante Spiele entstanden. Waren vor einigen Jahren die frei verfügbaren Titel noch überschaubar, gibt es jetzt eine beachtliche Zahl spannender Spiele. 




