Auf Mitreden-U über Umweltthemen diskutieren
Link-Wink: Umweltministerium startet Diskussionsforum
Mit dem Online-Portal "Mitreden-U" hat das Bundesumweltministerium ein Forum zur Diskussion von Umweltthemen gestartet. Bürgerinnen und Bürger können vom 17. Februar bis zum 17. März ihre Ideen einbringen. Alle sind eingeladen, Umweltthemen zu benennen, die sie für besonders wichtig halten.

Bürger sollen bei Umweltthemen mitreden
Wie können wir den Klimawandel am sinnvollsten bekämpfen? Wie kommen wir bei den erneuerbaren Energien weiter? Wie gelingt es, den Verlust der Artenvielfalt zu stoppen? Fragen wie diese stehen im Mittelpunkt der heute beginnenden Nachhaltigkeitskonsultationen des Bundesumweltministeriums. Alle Bürger sind daher eingeladen, im Forum des Online-Portals Mitreden-u.de Umweltthemen zu benennen, die besonders wichtig für eine nachhaltige Entwicklung sind - oder bei denen besonders großer Handlungsbedarf besteht. "Deutschland wird seine eigene Wirtschaftsweise mit ganzer Kraft hin zu mehr Nachhaltigkeit umbauen", hat Bundeskanzlerin Angela Merkel bereits in ihrer Neujahrsansprache angekündigt. Es gehe darum, den Gedanken der Nachhaltigkeit noch tiefer in der Gesellschaft zu verankern.
Bevor Besucher des heute gestarteten Internet-Portals an Diskussionen teilnehmen können, müssen sie sich erst auf der Webseite anmelden.Die Behörde verlangt dazu lediglich einen Benutzernamen, E-Mail-Adresse und ein Passwort. Alle anderen Angaben wie Geschlecht, Geburtsjahr, Bundesland oder Muttersprache sind auf freiwilliger Basis. Nach Namen und Adresse wird nicht gefragt. Schon wenige Stunden nach dem Start ist ein reges Nachrichtenaufkommen im Forum zu erkennen.
Themenbezogene Fachdialoge geplant
Zwischen Mai und Juli 2010 finden ergänzend zum Online-Forum drei themenbezogene Fachdialoge statt. Das Bundesumwelministerium wird dazu Bürgerinnen und Bürger einladen, mit Experten aus Verbänden und dem Ministerium zu diskutieren. Gemeinsam sollen so im Dialog umweltbezogenen Themen in der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie weiterentwickelt und in den Fortschrittsbericht 2012 eingebracht werden.
