Die besten kostenlosen und kostenpflichtigen E-Book-Portale

E-Books: Lesestoff aus dem Netz

Der neue E-Book Reader ist gekauft und ausgepackt, doch nicht jeder Hersteller liefert auf dem Gerät gleich die passenden Inhalte mit. Im Internet gibt es bereits zahlreiche Webseiten, die kostenlose oder kostenpflichtige Schmöker anbieten. Netzwelt begibt sich auf die Suche nach digitalen Büchern im Netz.

Feedbooks
Neben zahlreichen Public Domain-Büchern in verschiedenen Sprachen bietet Feedbooks auch Autoren eine Plattform, Kurzgeschichten und Romane kostenlos zu veröffentlichen.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Kostenlose Public Domain-Bücher
  2. 2Netzwerke für Bücher
  3. 3Open Books-Projekt
  4. 4Freie Autoren
  5. 5Lernen auf dem E-Book Reader
  6. 6Bunte Unterhaltung für Kinder
  7. 7E-Books günstig einkaufen
  8. 8Elektronische Bücher im Buchhandel

Kostenlose Public Domain-Bücher

Einige Projekte stellen Bücher kostenlos zur Verfügung, sofern sie nach deutschem oder amerikanischen Recht nicht mehr dem Copyright unterstehen. Dies geschieht in Deutschland 70 Jahre nach dem Tod des Autors, sofern keine Erben für das Buch eintreten. Wer also Kafka oder Schiller lesen möchte, wird auf solchen Webseiten fündig.

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Das "Projekt Gutenberg" hat sich in diesem Sektor bereits einen Namen gemacht. Über 30.000 Bücher stehen in zahlreichen Formaten wie HTML, TXT, ePub, Mobipocket oder Plucker zum Download bereit. Das Projekt richtet sich nach dem Urheberrecht der USA, viele der Bücher sind aber auch in Deutschland bereits frei verfügbar. Auch viele deutschsprachige Titel sind enthalten.

Ähnlich verfährt "Google Books". Der Dienst des Suchmaschinengiganten bietet seit etwa einem Jahr über eine Million Bücher zum freien Download im ePub- oder PDF-Format an. Den Rest der Bücher kann der Nutzer online lesen, sich Rezensionen ansehen oder in einem der verknüpften Online-Shops erwerben.

Auch "Feedbooks" oder die "World Public Library" bieten sehr viele Bücher als Public Domain an. Letztere enthält inzwischen über 750.000 PDF-Bücher in 100 verschiedenen Sprachen. Auf Feedbooks erhalten die Leser die Bücher neben PDF auch im ePub- und Mobipocket-Format, das auch auf dem Amazon Kindle lauffähig ist.

Netzwerke für Bücher

"Scribd" hingegen ist ein Netzwerk aus verschiedenen Nutzern, die Bücher, Textdokumente, Zeitungen und Zeitschriften online stellen. Die meisten Dokumente kann der Nutzer direkt im Browser lesen. Sofern es der Nutzer erlaubt, lassen sie sich auch im ePub-, PDF- oder TXT-Format herunterladen.

Der Youtube-ähnliche Dienst umfasst inzwischen mehrere Millionen Dokumente. Die Büchersuche zeigt auch deutschsprachige Inhalte zielsicher an. In den kommenden Monaten will sich die Plattform auch für die direkte Verbindung zum E-Book Reader öffnen. Unklar ist, welche Bücher noch urheberrechtlich geschützt sind und welche nicht.

Open Books-Projekt

Der Open-Source-Gedanke reift inzwischen auch bei Büchern heran. Das zeigen zum Beispiel die Buchverlage "Galileo Computing" und "O'Reilly", die einige aktuelle IT-Fachbücher kostenlos allen Nutzern zur Verfügung stellen. Die Bücher stehen unter einer GPL-Lizenz, sind allerdings nur im HTML-Format erhältlich. Diese müsste der Nutzer erst in andere Formate wie PDF umwandeln, um sie auch auf dem E-Book Reader abrufen zu können.

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