HTPC-Zusammenstellung für das Wohnzimmer
Kaufberatung: Multimedia-Rechner unter 900 Euro
Der Begriff Multimedia-Rechner ist zugegebenermaßen weit gefasst. Ein Home Theater Personal Computer oder HTPC bietet - angeschlossen an den Fernseher - Kino für das Wohnzimmer. Dabei ergänzt der Rechner das TV-Angebot auch durch den Zugriff auf das Internet. Diese Zusammenstellung richtet sich vor allem an Nutzer mit gehobeneren Ansprüchen, die auch Blu-rays abspielen möchten.

Inhaltsverzeichnis
- 1Gehäuse: Passend zu der Einrichtung
- 2Mainboard und Prozessor
- 3Kühlung: Leise muss es sein
- 4Arbeitsspeicher: DDR3-RAM wird benötigt
- 5Laufwerke: SSD und HDD
- 6Netzteil: Abnehmbare Kabel
- 7Alle Einzelteile kosten zusammen genommen rund 900 Euro. (Stand 17. Februar 2009)
Gehäuse: Passend zu der Einrichtung
Bei einem Multimedia-Rechner rückt meist das Gehäuse anstelle der Hardware in den Mittelpunkt. Nicht nur weil das Gehäuse später neben dem Fernseher platziert wird und als Blickfang dient, sondern mit der Gehäusegröße entscheidet sich auch die restliche Hardware-Konfiguration. Für einen HTPC kommen zwei Gehäusetypen in Frage; Desktop oder Cube. Unsere Zusammenstellung basiert auf dem Lian Li V351. Grundsätzlich lässt sich die folgende Hardware auch in einem Hifi-Rack ähnlichem Desktop-Gehäuse unterbringen. Probleme könnte jedoch der CPU-Kühler bereiten.
Mainboard und Prozessor
Die Wahl fiel auf den relativ neuen Sockel 1156 von Intel. Der Chipgigant bietet für diese Plattform äußerst Energie effiziente Prozessoren an. Besonderheit: Der Grafikchip ist erstmals nicht in der Northbridge sondern im Prozessor integriert. Die beiden von uns vorgeschlagenen Intel Core i5-661 und 660 unterscheiden sich nur anhand des Taktes der integrierten Grafikkarte. Die Wiedergabe von hochauflösendem Material stellt für keinen der beiden Prozessoren ein Problem dar.
Das Gehäuse eines Multimedia-Rechners bietet meist nicht sehr viel Platz im Inneren, ATX-Mainboards passen daher nur selten. Die Auswahl an Mainboards im Micro-ATX-Format ist jedoch mittlerweile beachtlich gestiegen, so dass jeder Nutzer ein geeignetes Mainboard für seine Bedürfnisse finden sollte.
Die Unterschiede liegen zum Großteil bei den bereitgestellten Anschlüssen sowie dem Mainboardlayout. Um den Grafikchip des Prozessors nutzen zu können, muss es sich um einen Intel H55 oder H57 Chipsatz handeln - erkennbar anhand der Namensgebung oder durch die Bildschirmausgänge.
Kühlung: Leise muss es sein
Der Boxed-Kühler ist aufgrund seiner enormen Drehzahlen sehr laut. Ebenfalls für einen Wechsel spricht die hohe Wärmeentwicklung in einem kleinen Gehäuse. Daher empfiehlt sich der Tausch gegen einen besseren CPU-Kühler. Aufpassen: In die meisten HTPC-Gehäuse passen nur Top-Flow-Kühler oder kleinere Tower-Kühler. Die Lüfter im Gehäuse können ebenfalls gegen leisere Modelle getauscht werden.

Warum keine eeebox 1501, die soll jetzt mit bluray kommen, bei ca 490? Klar, keine 3D Shooter möglich, aber will ich am Fernseher auch nicht...
Also ich kann an dem Bauvorschlag nix gutes erkennen. Mein Vorschlag: Zotac Mag Mini für 250 Euro. 2TB Hitachi für 140 Euro und ein externes eSata Gehäuse für 30 Euro. Dazu eine DVB-T-USB-Stick und eine...