Sony Reader PRS-300 im Test: Handliches Lesegerät

Synchronisation

Auf Zusatzfunktionen wie Notizen oder MP3-Player verzichtet das Gerät ganz. Einzig eine Lesezeichenfunktion steht über eine separate Taste bereit. Dabei erhält die entsprechende Buchseite ein kleines "Eselsohr" und kann im Hauptmenü direkt über die Lesezeichen aufgerufen werden. Das Display kann zudem auch im Querformat eingesetzt werden. Die entsprechende Funktion dazu ist allerdings nur in den Einstellungen abrufbar und kann dadurch nur schwer erreicht werden.

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Die Synchronisation mit einem PC oder Mac erfolgt ausschließlich über die integrierte USB-Schnittstelle. Ein WLAN- oder UMTS-Modul ist nicht vorhanden. Der Sony-Reader wird vom Computer direkt als Laufwerk erkannt und kann so ohne Probleme im Explorer oder Finder über normales Kopieren oder Löschen genutzt werden.

Auf dem Gerät befindet sich aber auch eine Version der hauseigenen Programm "Sony eBook Library", das neben dem Verwalten von elektronischen Büchern auch die Synchronisation vereinfacht. Die Software muss auf dem Windows-PC oder Mac manuell installiert werden. Auch das E-Book-Programm "Adobe Digital Editions" erkennt den Sony-Reader und ermöglicht es Lesern so, Bücher mit dem Adobe-Kopierschutz auf dem PRS-300 zu lesen.

Lesestoff aus dem Netz

Seit längerer Zeit steht Sony in Kooperation mit den Buchhändler Thalia, Libri und Mayersche Buchhandlung, über dessen Online-Shops Nutzer eines Sony Readers bereits über eintausend E-Books erwerben können. Dank der Synchronisation über Adobe können auch Bücher aus dem Konkurrenz-Markt "Txtr Store" bezogen werden. Dieser bietet bereits über 10.700 deutschsprachige Bücher kostengünstig an.

Sony Reader PRS-300 Pocket Edition

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Bedienung - Der PRS-300 ist dank einfachem Menü und schnellem Zugriff intuitiv bedienbar.
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Der PRS-300 ist dank einfachem Menü und schnellem Zugriff intuitiv bedienbar.

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Tasten - Die Tastatur beschränkt sich auf ein Steuerkreuz, vier Funktionstasten und zehn Zifferntasten auf der rechten Seite neben dem Display.
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Die Tastatur beschränkt sich auf ein Steuerkreuz, vier Funktionstasten und zehn Zifferntasten auf der rechten Seite neben dem Display.

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Anschlüsse - Der handliche Sony Reader kann über eine USB-Schnittstelle geladen und synchronisiert werden. Ein optional erhältliches Netzteil lädt den Akku wesentlich schneller.
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Der handliche Sony Reader kann über eine USB-Schnittstelle geladen und synchronisiert werden. Ein optional erhältliches Netzteil lädt den Akku wesentlich schneller.

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Tasche - Eine weiche Stofftasche schützt den Sony Reader vor Staub und Kratzern.
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Eine weiche Stofftasche schützt den Sony Reader vor Staub und Kratzern.


Auch kostenlose E-Books findet der ambitionierte Leser im Internet: So bietet seit längerem Google Books über eine Million Bücher kostenlos im ePub- und PDF-Format zum Herunterladen an. Beim Projekt Gutenberg findet der Nutzer ebenfalls zahlreiche deutsche Bücher. Vereinzelt stellen unbekannte Autoren lesenswerte Bücher selbst ins Netz.

6.800 mal blättern

Ein Ladegerät liegt dem Sony PRS-300 Pocket Edition nicht bei, der Ladevorgang erfolgt über den USB-Anschluss. Gegen Aufpreis kann ein optionales Ladegerät von Sony erworben werden. Die Ladezeit des Akkus beträgt vier Stunden im USB-Betrieb oder zwei Stunden mit dem externen Ladegerät.

Die Akku-Laufzeit des Geräts richtet sich vor allem nach den angezeigten Seiten, da das E-Ink-Display nur Strom verbraucht, wenn sich der Inhalt darauf ändert. Nach Herstellerangaben hält der Akku etwa 6.800 Seiten. Bei normalem Einsatz sollte der Sony Reader deshalb mit einer Akkuladung etwa eine Woche betrieben werden.

Fazit: Handliches Gerät mit eingeschränktem Funktionsumfang

Der Sony Reader PRS-300 Pocket Edition ist ein sehr handliches Gerät, das sich auch funktionell auf das wesentliche reduziert. Das Gerät ist insbesondere für die Unterhaltung unterwegs geeignet, da es in fast jede Jackentasche passt. Die Verarbeitung und die Software ist gut, das Display ist durch die Größe etwas schneller geworden.

Möchte der Anwender jedoch wissenschaftliche Bücher bearbeiten und Notizen hinzufügen, sollte er auf ein größeres Gerät wie das PRS-600 Touch Edition zurückgreifen. Auch die eingeschränkte Konnektivität des PRS-300 und die fehlende Möglichkeit, den Speicher zu erweitern, wirken sich in diesem Fall negativ aus.

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