Intel und Nokia stellen erstes Kooperationsprojekt vor

Mobiles Betriebssystem: Aus Moblin und Maemo wird MeeGo

Acht Monate nach Beginn ihrer Partnerschaft zur Entwicklung des mobilen Internet stellten Nokia und Intel auf dem Mobile World Congress in Barcelona ihr erstes Gemeinschaftsprojekt MeeGo vor. Die neue Software soll als offene Plattform die Vernetzung und Optimierung der Benutzerfunktionen unterschiedlicher Geräte ermöglichen.

Intel und Nokia stellen Meego-System vor
Mobile World Congress: Intel-Chef Paul Ottelini und Nokia-Präsident Olli-Pekka Kallasvuo stellen ihr neues mobiles Betriebssystem MeeGo vor. (Bild: Nokia)

MeeGo ist als Fusionsprojekt aus Intels Open-Source-Plattform Moblin und Nokias mobilem Internet-Projekt Maemo hervorgegangen. Ziel ist es, ein Betriebssystem zu entwickeln, welches die optimale Nutzung mobiler Geräte, von Smartphones bis Netbooks, fördert. Das teilt Imad Souso, Direktor von Intels Open Source Technology Center, auf der Webseite Meego.com mit.

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Zwei Systeme verschmelzen

MeeGo soll auf seiner Software-Basis Linux funktionieren und an das bewährte Open-Source-Prinzip anknüpfen. Auf Basis von Qt, welches die Plattform übergreifende Programmierung von Anwendungen für verschiedene Geräte ermöglicht, sollen Entwickler weltweit eigene Anwendungen für unterschiedliche Gerätesysteme und Plattformen veröffentlichen können.

Nach Angaben von Nokia soll das neue Betriebssystem daher als offenes Ökosystem für eine Vielfalt von mobiler Hardware nutzbar sein, vom Smartphone bis zum Netbook. Die Veröffentlichung wird für das zweite Quartal 2010 erwartet. Nokia und Intel wollen die neue Software-Plattform nach eigenen Angaben sowohl über den Nokia Ovi-Store als auch Intels AppUpSMCenter vermarkten.

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