Google-Smartphone mit Wechselcover
HTC Tattoo im Test: Günstiger Android-Einstieg
Das Smartphone HTC Tattoo ist mit einem Straßenpreis von etwa 260 Euro eines der günstigsten Android-Handys am Markt. Besonderer Clou: Auf einer speziellen Webseite kann der Nutzer eigene Designs für die Lackierung des Gehäuses zusammenstellen.
HTC Tattoo: Mit einem Straßenpreis von etwa 260 Euro ist das HTC Tattoo eines der günstigsten Android-Handys am Markt. Auf Wunsch gestaltet der Nutzer sein eigenen Gehäuse. Zum Video: HTC Tattoo
Inhaltsverzeichnis
- 1Austauschbare Gehäuse-Cover
- 2Ausstattung
- 3Praxis
- 4Multimedia
- 5Kamera
- 6Telefon und Akkulaufzeit
- 7Fazit
Das HTC Tattoo ist nicht nur eines der günstigsten Android-Handys, es lässt sich auch mit am stärksten individualisieren. Neben softwareseitigen Anpassungen durch Widgets, Themes und Hintergrundbilder kann das Tattoo auch mit Hilfe austauschbaren Gehäuseschalen den Vorlieben des Nutzers angepasst werden. Ein eigens von HTC eingerichtetes "Tattoo Studio" hilft bei der Umsetzung. Auch fertige Designs stehen zur Auswahl. Den Link zur entsprechenden Seite finden Sie am Ende dieses Testberichtes in der Box Links zum Artikel.
HTC Tattoo: Eine der günstigsten Möglichkeiten an ein neues Android-Handy zu gelangen.
Austauschbare Gehäuse-Cover
Auf der Rückseite des Testgerätes von netzwelt ist sowohl der HTC-Schriftzug als auch das Android-Maskottchen zu sehen. Die Verarbeitungsqualität liegt auf einem guten Niveau, allerdings knarzt und ächzt das Kunststoff-Gehäuse des Tattoo, wenn man es mit der Hand zusammendrückt.
Das Tattoo fällt mit Abmessungen von 106 x 55,2 x 14 Millimetern und einem Gewicht von 111 Gramm kompakt aus. Dies macht sich auch beim Bildschirm bemerkbar, der über eine Diagonale von 2,8 Zoll verfügt. Für entspanntes Surfen im Netz oder die Wiedergabe abendfüllender Spielfilme ist die Anzeigefläche einfach zu klein.
Unterhalb des berührungsempfindlichen Displays platziert HTC insgesamt sechs Hardware-Tasten sowie ein Fünf-Wege-Steuerungskreuz. Die Bedienung erfolgt größtenteils über dieses Steuerkreuz und über den gut ansprechenden Touchscreen, was in der Praxis anstandslos funktioniert.
512 Megabyte Speicher stehen dem Anwender für seine Daten und Programme zur Verfügung. Wem das nicht reicht, der kann über einen microSD-Kartenschacht für mehr Kapazität sorgen. Eine Zwei-Gigabyte-Karte legt HTC dem kleinen Android-Handy bereits mit in den Karton. Leider muss der Nutzer für den Speicherkartenwechsel immer zunächst die hintere Akku-Abdeckung entfernen.
Ausstattung
Trotz der vergleichsweise geringen Anschaffungskosten bietet das HTC Tattoo ein umfangreiches Ausstattungspaket. Das zeigt sich bereits bei den drahtlosen Schnittstellen. Im Internet surft das Android-Handy zu Hause über eine WLAN-Verbindung. Leider gehört das Testgerät beim Seitenaufbau zu den etwas trägeren Smartphone-Vertretern. Unterwegs sorgt der Datenturbo HSDPA für Übertragungsraten von theoretisch 7,2 Megabit in der Sekunde.
Bluetooth in der Version 2.0 sorgt für die kabellose Datenübertragung zu anderen Mobiltelefonen oder Computern und koppelt bei Bedarf auch Headsets mit dem Handy. Dank Quadband-GSM-Unterstützung ist der Tattoo-Besitzer praktisch auf der ganzen Welt erreichbar.
HTC Tattoo
- WLAN
- eingebautes FM-Radio
- 3.2 Megapixel-Kamera
- Bluetooth erlaubt keinen Datentransfer
- Schwer, auf einem so kleinen Bildschirm zu schreiben
- kein interner Speicher


Sagen Sie Ihre Meinung!