Olympia: Scharfe Bilder per HDTV

Schneller Internetanschluss für HD-Fernsehen

Zum Empfang setzt die Telekom die Buchung eines Entertain-Pakets mit einer VDSL-Leitung von bis zu 25.000 Kilobit pro Sekunde voraus, das günstigste Paket kostet demnach 37,95 Euro monatlich. Es enthält einen Festnetzanschluss fürs Telefonieren mit Minutentarif, aber keine separate Internet-Leitung zum Surfen im Netz.

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Hansenet dagegen liefert sein IPTV-Paket per ADSL+ für Kunden mit einem schnellen Anschluss von mindestens 10.000 Kilobit pro Sekunde an. Das günstigste Angebot beim Anbieter kostet derzeit 19,90 Euro monatlich. Für die nötige Empfangsbox zum Kauf oder zur Miete werden bei beiden Anbietern Extrakosten fällig.

Scharfe Bilder auch per Online-Stream

Verbraucher, die auf Olympia in HD nicht verzichten wollen, aber keine Möglichkeit besitzen, hochauflösendes Fernsehen per Satellit, Kabel oder IPTV zu empfangen, können auf Online-Angebote ausweichen. Einen kostenlosen Kanal bietet etwa die European Broadcasting Union, kurz EBU an. Daneben starten auch Microsoft und der US-amerikanische Sender NBC einen Stream zu den Olympischen Winterspielen in Vancouver. Und auch die ARD überträgt ihre Sendungen in HD-Qualität im Internet.

Zum störungsfreien Empfang der Online-Streams ist eine schnelle Internetleitung mit Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 16.000 Kilobit pro Sekunde anzuraten. Für hochauflösendes Fernsehen per Satellit, Kabel und IPTV wird grundsätzlich ein HD-tauglicher Receiver benötigt. Per Satellit und Kabel kosten die günstigsten Geräte um die 150 Euro, bei der Satellitenlösung muss daneben eine Antennenschüssel angeschafft werden. Internet-Fernsehen in HD kann der Nutzer nur über Miet- oder Kaufgeräte der entsprechenden Anbieter auf das Fernsehgerät holen.

Empfang von HD-Sendern der Privaten

Wer die Qualitätssignale der Privaten im Wohnzimmer empfangen möchte, achtet auf einen HD+-tauglichen Receiver. HD+ ist eine verschlüsselte Plattform des Satellitenbetreibers Astra. Ein HD+-taugliches Empfangsgerät ist etwa der Humax HD-Fox, der 200 Euro kostet. Alternativ bietet sich auch der TT-micro S835 HD+ von Technotrend zum gleichen Preis an. Auch eine Lösung mit integrierter Festplatte wie der iCord HD+ für rund 600 Euro kommt in Frage.

Die Geräte enthalten einen kostenfreien Zugang zu den Kanälen der Privaten für zwölf Monate, danach werden voraussichtlich 50 Euro im Jahr fällig - genaue Angaben zu den zukünftigen Gebühren stehen derzeit aber noch aus. Allerdings ist die Nutzung beeinträchtigt: So ist das Vorspulen von Werbung nicht bei jedem Anbieter möglich, auch die Aufnahme kann unterbunden werden.

Full HD-Geräte bieten höhere Qualität

Alte Empfangsgeräte lassen sich demnächst mit einem Kartenleser, einem so genannten CAM-Modul, nachrüsten. Die Empfangsboxen müssen dazu aber einen CI+-Schacht besitzen, der das CAM-Modul aufnimmt. Zur Dekodierung der TV-Signale ist dann noch eine Smartcard vonnöten. Die ersten CAM-Modulemit dem neuen HD+-Standard sollen aller Voraussicht nach noch im Frühjahr 2010 auf den Markt kommen.

Natürlich muss für den hochauflösenden Fernsehgenuss auch der Flachbildfernseher HDTV unterstützen. Um die Qualität der scharfen Bilder ausreizen zu können, muss das Fernsehgerät mindestens HD-ready sein, also eine Auflösung von 1.280 mal 720 Bildpunkten bieten. Der Grund: ARD, ZDF und Arte strahlen in dem Format 720p aus, was der HD-ready-Auflösung entspricht. Auf Nummer sicher gehen Verbraucher aber mit Full-HD-Geräten. Deren Bildschirme liefern 1.920 mal 1.280 Bildpunkte - die Auflösung, mit der auch die Privaten ihre HD-Kanäle ins Wohnzimmer bringen.

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