Sehr kompaktes Mobiltelefon mit Volltastatur
Nokia E72 im Test: Smartphone im Vollwaschgang
Ein Smartphone mit Traummaßen: Das edle Gehäuse des Nokia E72 bleibt trotz vollständiger Hardware-Tastatur klein genug, um in der Hosentasche zu verschwinden. Unter der Metallhülle steckt Technik, die sowohl den beruflichen als auch den privaten Alltag versüßt.
Nokia E72: Das Nokia E72 ist ein edles Mobiltelefon, das trotz vielfältiger Buisness-Anwendungen in jeder Hostentasche Platz findet. Aber auch die Freizeit versüßt das gut verarbeitete Handy dank vieler Anwendungen und der in das Gehäuse integrierten vollständigen Hardware-Tastatur. Zum Video: Nokia E72
Inhaltsverzeichnis
- 1Verarbeitung
- 2Bedienung
- 3Tastatur
- 4Installierte Software
- 5Multimedia
- 6Surfen im Netz
- 7Navigation
- 8Fazit
Nokias E72 unterscheidet sich äußerlich kaum vom Vorgänger-Modell mit der Bezeichnung E71 - die wichtigsten Veränderungen des Business-Telefons nahmen die Entwickler im nicht sichtbaren Geräte-Teil vor. Die eingebaute Digitalkamera nimmt nun Bilder bis zu einer Auflösung von fünf Megapixeln statt nur mit drei Megapixeln auf. Eine weitere Neuerung findet sich genau in der Gerätemitte: Statt einer rein physikalischen Fünf-Wege-Taste setzt Nokia beim E72 nun auf ein optisches Trackpad zur Erfassung von Nutzereingaben. Dieses lässt sich aber auch wie gewohnt physikalisch herunter drücken.
Das Nokia E72 wirkt wie ein zu heiß gewaschenes Smartphone. Dabei bietet es fast alle Funktionen, die Geschäfts- und Privatleute unterwegs schätzen.
WLAN, Bluetooth, aGPS, UMTS, HSDPA, HSUPA, Quadband - wer an diesen Stellen der Ausstattungsliste kein Häkchen vorweisen kann, darf sein Handy heutzutage nicht Smartphone nennen. Das Nokia E72 bietet all das und setzt mit kostenloser Navigationssoftware, praktischem Speicherkartenslot, guter Akkulaufzeit und 3,5-Millimeter-Kopfhörer-Anschluss noch eins drauf.
Verarbeitung
Die unverbindliche Preisempfehlung für das E72 seitens Nokias beträgt 370 Euro. Bei Online-Preisvergleichen ist eine Ersparnis von derzeit etwa 50 Euro möglich. Die Verarbeitungsqualität des Nokia 72 ist mustergültig. Ein Materialmix aus Metall und Kunststoff spannt sich wie ein eng anliegender Designer-Anzug um das 2,4 Zoll große Display. Schüttelt man das Smartphone kräftig hin und her, gibt es keinen Laut von sich.
Sowohl Vorder- als auch Rückseite des E72 blieben den Testzeitraum über kratzerfrei. Lediglich in der Lautsprecher-Öffnung sammelt sich mit der Zeit Staub und Dreck. Die für die E-Serie charakteristischen Tasten unterhalb des Bildschirms sitzen beim Testgerät wesentlich straffer im Gehäuse, als dies beim ebenfalls von netzwelt getesteten Nokia E52 der Fall ist.
Bedienung
Beim Betriebssystem vertraut Nokia nach wie vor am liebsten auf Symbian. Daher verwundert es nicht, dass im E72 Symbian OS 9.3 mit S60 in Version 3.2 installiert ist. Die Steuerung übernimmt der Nutzer größtenteils mit Hilfe der Fünf-Wege-Navigationswippe unterhalb des Displays. Deren mittlerer Bestätigungsknopf fungiert gleichzeitig als optisches Trackpad.
Ähnlich wie bei der Notebook-Bedienung streicht der Anwender mit dem Daumen oder dem Zeigefinger über diese kleine Fläche, um Einträge auszuwählen oder auf Webseiten zu blättern. Auf Wunsch quittiert das Handy Eingaben über das Trackpad mit einer kurzen Vibration. In der Praxis ist der Nutzer allerdings in vielen Fällen besser beraten, wenn er mit den ebenfalls vorhandenen Hardwaretasten steuert. Dies geht meistens schneller und treffsicher von der Hand.
Die Bedienung unter Symbian stellt Nokia-Umsteiger vor keine Probleme. Aber auch Neueinsteiger finden sich nach einer Eingewöhnungszeit im Betriebssystem zurecht. Vier Tasten unterhalb des Displays führen bei den Werkseinstellungen zu den Programmen E-Mail, Kontakte, Kalender und Startbildschirm. Der E72-Besitzer kann die Belegung im Menü auch ändern.
Nokia E72
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Bild vergrößern Das Nokia E72 bietet all das, was ein Smartphone von heute drauf haben muss. Noch dazu steckt all die Technik in einer sehr schlanken und robusten Hülle. - Bild 2 von 7
Bild vergrößern Im Vergleich zum Vorgängermodell E71 verbesserte Nokia unter anderem die Auflösung der Kamera. Außerdem verfügt das E72 nun über ein optisches Trackpad, mit dem der Nutzer in Webseiten und Listen blättern kann. - Bild 3 von 7
Bild vergrößern Als Betriebssystem kommt der Nokia-Liebling Symbian zum Einsatz. Die Oberflächendarstellung übernimmt S60 in der dritten Version. - Bild 4 von 7
Bild vergrößern Auch nach mehreren Wochen Praxiseinsatz sieht man dem Gehäuse die Strapazen des Alltages nicht an. - Bild 5 von 7
Bild vergrößern Das E72 punktet durch nicht vorhandene Größe: Es ist knapp über einen Zentimeter dick und passt so in jede Hosentasche. - Bild 6 von 7
Bild vergrößern Leider leidet unter den Abmessungen auch der Komfort - die Tastatur ist nur eingeschränkt zur Eingabe längerer Texte geeignet. - Bild 7 von 7
Bild vergrößern Der austauschbare Akku ermöglicht Standby-Zeiten von knapp 500 Stunden.







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insgesamt 8 BeiträgeZitat: nein es ist tatsächlich so das das e72 qualitativ schlechter verarbeitet ist...: das schlimmste manko ist das nichtmehr kratzfeste display ...zerkratzt sehr schnell....wo es bei dem...
nein es ist tatsächlich so das das e72 qualitativ schlechter verarbeitet ist...: das schlimmste manko ist das nichtmehr kratzfeste display ...zerkratzt sehr schnell....wo es bei dem e71 noch mineralglas...
Zitat: Die Rezensionen, die ich gelesen habe, sprechen von schlechterer Verarbeitung. Das liest sich dann bei Amazon bei einer *****-Bewertung so: oder bei einer...
Zitat: Es ist besser - die Akkuabdeckung ist jetzt ebenfalls aus Metall, das E72 fühlt sich nach meinem Empfinden noch einen Tick hochwertiger als das E71 an. Über die nun optische...
Zitat: Bochum-Trauma? 4072lo3? wtf? Wenn das E72 genau so gut oder besser ist, kann man nicht klagen :) Es ist besser - die Akkuabdeckung ist jetzt ebenfalls aus...