Konzern berichtet über reges Interesse von Apple-Nutzern

Adobe Flash: Millionen gescheiterter iPhone-Downloads

Adobe Flash: Millionen gescheiterter iPhone-Downloads Von Anfang an hat Apple die Nutzung der Flash-Technologie auf dem iPhone, dem iPod Touch und auch auf dem kürzlich vorgestellten Tablet-Rechner iPad unterbunden. Schenkt man aktuellen Statistiken von Adobe Glauben, zeigen Apple-Nutzer trotzdem steigendes Interesse an Flash-Inhalten.

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Sieben Millionen gescheiterte Downloadversuche

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Apple gibt derzeit keine Flash-Anwendungen für die Verteilung über den hauseigenen App Store frei - die einzige offizielle Downloadquelle für Nutzer mobiler Apple-Geräte wie iPhone oder iPod Touch. Gegenüber der amerikanischen Zeitung "San Francisco Chronicle" teilte Adobe nun mit, dass das Unternehmen im Dezember 2009 über sieben Millionen vergebliche Download-Versuche für Flash-Plug-ins von iPhone- und iPod-Touch-Besitzern registriert hat. Im Juni des vergangenen Jahres waren es lediglich rund drei Millionen fehlgeschlagene Downloadversuche.

Adobe geht davon aus, dass die Nutzer auf eine Website gestoßen sind, auf der das Plug-in benötigt wird, um Flash-Inhalte wie beispielsweise Videos darzustellen. Der Versuch, das entsprechende Plug-in auf der Homepage des Unternehmens herunterzuladen, scheiterte jedoch. Daraufhin gibt die Adobe-Webseite eine entsprechende Meldung auf den Geräten aus, die gleichzeitig darauf hinweist, dass Apple-Betriebssysteme keine Flash-Anwendungen unterstützen.

Während Apple derzeit noch keine Flash-Anwendungen im eigenen App Store zulässt, arbeitet Adobe bereits an der Portierung der Flash-Technologie für andere mobile Plattformen. So sollen Flash-Programme in naher Zukunft beispielsweise für Googles Betriebssystem Android und für das Palm Pre zur Verfügung stehen.

Steve Jobs ist Flash eher abgeneigt

Vor zehn Tagen berichtete das amerikanische Online-Magazin Wired.com, dass sich Apple-Chef Steve Jobs kritisch gegenüber Adobes Plug-in geäußert habel. Flash sei nach internen Apple-Statistiken einer der Hauptgründe für Abstürze von Mac-Rechnern, zitiert Wired.com Jobs. Außerdem sehe Jobs Flash nicht als zukunftssichere Lösung an, da der Webstandard HTML 5 bereits die Einbindung von Video-Streams in Internet-Seiten ohne Plug-in erlauben würde.

Demnach ist eine vollständige Flash-Unterstützung auf mobilen Geräten von Apple in nächster Zeit vermutlich nicht zu erwarten. Dass der HTML 5-Standard immer mehr Beachtung findet, zeigen auch erste Tests von Video-Portalen: YouTube etwa bietet bereits eine Vorabversion eines eigenen Video-Players auf HTML 5-Basis an, der bereits in der Lage ist, das komplette Video-Angebot der Seite abzuspielen.

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