Freeware-CMS im Test: Joomla!

Module, Plug-ins, Add-ons

Über Komponenten, Module und Plug-ins kann der Funktionsumfang von Joomla erweitert werden. Komponenten stellen dabei in den meisten Fällen größere Strukturen wie etwa eine Kontaktdatenbank, Umfragesysteme oder eine komplette Community dar. Sie stellen im Frontend mehrere Einzelseiten zur Verfügung und sind zentral über einen gesonderten Menüeintrag im Backend zu verwalten.

Joomla 1.6 - Installation

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Hochladen - Als erstes muss der Anwender die entpackten Dateien mit einem FTP-Programm wie etwa FileZilla auf den eigenen Webspace hochladen.
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Als erstes muss der Anwender die entpackten Dateien mit einem FTP-Programm wie etwa FileZilla auf den eigenen Webspace hochladen.

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Installation - Über die eigene Webadresse mit dem Zusatz "/installation/index.php" ruft der Nutzer die Installation des Content Management Systems auf. Nach der Sprachauswahl überprüft das System die installierten Daten und Anforderungen.
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Über die eigene Webadresse mit dem Zusatz "/installation/index.php" ruft der Nutzer die Installation des Content Management Systems auf. Nach der Sprachauswahl überprüft das System die installierten Daten und Anforderungen.

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Datenbank eintragen - Die Verbindungsdaten einer vorher auf der Confixx- oder Plex-Oberfläche eingerichteten MySQL-Datenbank muss der Anwender bei der Installation angeben.
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Die Verbindungsdaten einer vorher auf der Confixx- oder Plex-Oberfläche eingerichteten MySQL-Datenbank muss der Anwender bei der Installation angeben.

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Benutzer anlegen - Zum Abschluss muss der Nutzer den Namen der Webseite angeben, die Zugangsdaten für den Administrator einrichten und gegebenenfalls einige Beispieldaten installieren.
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Zum Abschluss muss der Nutzer den Namen der Webseite angeben, die Zugangsdaten für den Administrator einrichten und gegebenenfalls einige Beispieldaten installieren.

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Installationsdaten löschen - Nach Abschluss der Installation fordert Joomla dazu auf, alle Daten aus den Installationsverzeichnis aus Sicherheitsgründen zu löschen.
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Nach Abschluss der Installation fordert Joomla dazu auf, alle Daten aus den Installationsverzeichnis aus Sicherheitsgründen zu löschen.


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Module stellen hingegen nur kleine Bausteine für die Webseite zur Verfügung, die in anderen Content Management Systemen oft als "Widgets" bezeichnet werden. Der Nutzer kann sie mit wenigen Klicks in den Seitenleisten der Webseite unterbringen. Typische Module sind zum Beispiel Wetterdaten, eine Fahrplanauskunft oder eine Benutzerstatistik.

Plug-ins sind bei Joomla häufig Erweiterungen, die in das System eingreifen und automatisiert im Hintergrund arbeiten. Dies ist zum Beispiel bei der Authentifizierung beim Login oder bei einer Suchfunktion der Fall. Auf der deutschen Joomla-Webseite stehen zur Zeit für die aktuelle Version über 650 Komponenten, Module und Plug-ins zum Herunterladen bereit. Auf der englischsprachigen Webseite sind es über 4.200 Erweiterungen.

Layout

Wie bei jedem Content Management System steht auch bei Joomla eine eigene Schnittstelle für das Webseiten-Design bereit. Über diese kann der Nutzer neue Vorlagen - auch Templates genannt - installieren und seitenweit aktivieren. Ein umfangreiches Bearbeitungswerkzeug für Templates steht allerdings nicht zur Verfügung. Wer ein eigenes Design anfertigen oder ein bestehendes Template verändern möchte, benötigt nicht nur HTML- und CSS-Kenntnisse, sondern muss auch umfangreiches Wissen über die Skriptsprache PHP mitbringen.

Einsteiger können sich an den zahlreichen kostenlosen Vorlagen im Internet ausprobieren. Die deutsche Joomla-Webseite umfasst bereits über 1.200 unterschiedliche Templates. Auch viele Drittanbieter bieten eine Vielzahl an kostenlosen und kostenpflichtigen Vorlagen an.

Da die Grundstruktur der Templates an gewisse Normen gebunden ist, sehen sich fast alle Vorlagen vom Aufbau her sehr ähnlich. So müssen zum Beispiel immer ein bis zwei senkrechte Seitenleisten für die Module und Menüs eingebaut werden, was zu einem relativ starren Design führt.

Benutzerverwaltung

Joomla hat eine übersichtliche Benutzerverwaltung, die zwischen je drei Benutzergruppen für das Frontend und das Backend unterscheidet. Weder Benutzergruppen noch Rechtevergabe können bearbeitet werden. Wer etwa eine Community plant, sollte daher auf Komponenten wie den "Community Builder" zurückgreifen, die auch eine ausgereifte Benutzerverwaltung mit sich bringen.

Den Benutzern des Backends steht auch ein internes Nachrichtensystem zur Verfügung, über den sich die Nutzer austauschen können. Über einen Massenmailer kann ein Backend-Benutzer E-Mails an eine oder mehrere ausgewählte Benutzergruppen versenden. Auch das Versenden von HTML-Mails oder Anhängen ist möglich.

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Fazit: Gutes System für große Webseiten

Joomla ist ein gelungenes Content Management System, das sich insbesondere durch die riesige Auswahl an Erweiterungen und Templates auszeichnet und dadurch vielseitig einsetzbar ist. Joomla zeigt besonders bei der Erstellung mittelgroßer bis großer Webseiten seine Stärken. Für kleine Webseiten wie private Homepages oder Portfolios ist das System insbesondere durch das starre Design nicht zu empfehlen.

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