Klein, zügig und übersichtlich
Foto-Freeware im Test: Bildbetrachtung mit IrfanView
Das kleine und kostenlose Bildbetrachtungsprogramm IrfanView zeigt Bilder in Sekundenschnelle an und bringt grundlegende Funktionen für die Bildbearbeitung mit. Die Freeware arbeitet mit einer Vielzahl von Bildformaten zusammen und gestattet auch das gleichzeitige Bearbeiten mehrerer Fotos.

Inhaltsverzeichnis
- 1Installation
- 2Programmstart: Schnell und schlicht
- 3Einfache Bildbearbeitung, gute Bedienung
- 4Schwächen beim Schärfen
- 5Filter und Effekte
- 6Stapel-Bearbeitung
- 7Plug-ins erweitern den Umfang
- 8Fazit: Klein, schnell, erweiterbar
Das aufgrund seiner Schnelligkeit und geringen Größe beliebte IrfanView bietet zahlreiche Vorteile gegenüber der in Windows enthaltenen Bildanzeige. Die Funktionen, Filter und Effekte reichen auch für eine schnelle Bildretusche aus. Die Freeware stellt die wichtigsten Bildformate wie JPEG, GIF, PSD oder PNG dar, durch das Installieren externer Plug-ins bohrt der Anwender den Funktionsumfang bei Bedarf weiter auf. IrfanView arbeitet unter allen Windows-Versionen ab Windows 95.
Installation
Die Installationsdatei beansprucht 1,3 Megabyte Festplattenspeicher, das Programm selbst 1,6 Megabyte. Während der Installation bestimmt der Anwender, welche Dateiformate das Programm von nun an öffnet. Der Klick auf "Images only" verbindet ausschließlich Bildformate mit IrfanView und schließt Videoformate aus. Die angebotene Einrichtung einer Google-Suchleiste für den Internet-Browser kann der Nutzer ablehnen, ohne Einschränkungen im Funktionsumfang der Software befürchten zu müssen.
Programmstart: Schnell und schlicht
IrfanView startet nach einem Doppelklick auf eine verknüpfte Bilddatei sehr zügig. Das Programmfenster der Freeware zeigt sich schlicht und aufgeräumt. Zum Aktivieren der deutschen Menüführung klickt der Anwender zunächst auf die Symbolschaltfläche "Properties/Settings" und anschließend unter dem Eintrag "Change language" auf "DEUTSCH.DLL". Die Symbolleiste führt nur grundlegende Schaltflächen für Aufgaben das Zoomen in und aus einem Bild.
Einfache Bildbearbeitung, gute Bedienung
Der Menüleisteneintrag "Bild" zeigt eine ganze Reihe an Optionen für die schnelle Bildbearbeitung an, wie das Drehen und Spiegeln von Bildern oder das Ändern der Bildgröße. Im Arbeitsalltag ersparen Tastaturbefehle den Weg über den "Bild"-Eintrag. So dreht der Druck auf die "L"-Taste ein Bild um 45 Grad nach links, die "R"-Taste dreht das Bild in die andere Richtung, die Pfeiltasten gestattet das Blättern durch Fotos eines Verzeichnisses.
Schwächen beim Schärfen
Über die Tastenkombination "Strg"+"R" erreicht der Nutzer das "Größe ändern"-Fenster. Zum Anpassen der Größe stehen Einstellungen zum Eintippen der gewünschten Pixelzahl oder Längenangabe in Zentimetern oder Zoll, dem prozentualen Herunterrechnen sowie die Wahl bereits vorgegebener Größen zur Auswahl. IrfanView achtet bereits in der Grundeinstellung auf den Erhalt der Bildproportionen.

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 2 Beiträge
Hervorragend ist auch die Batch-Verarbeitung, bei dem automatisch eine Vielzahl an Bildern bspw. in Auflösung oder Qualität etc. verändert werden können. Mit "Thumbnails" lassen sich auch einfache...
Nachtrag zur News= Irfan kann auch einen Bildschirmschoner mit MP3-Hintergrundmusik erstellen. Wahlweise das gleiche auch als selbstlaufende EXE, um einfachste Diashows weitergeben zu können. Außerdem...