Ricoh CX3 im Test: Lichtstarke Kompaktkamera

Schöne Bilder, Probleme mit Bilddetails

Die Blendenöffnung der Ricoh CX3 reicht nur von 3.5 bis 5.6, trotzdem erreicht sie bei Zimmerbeleuchtung und einer Lichtempfindlichkeit von ISO 200 eine Belichtungszeit von 1/60 Sekunde. Der umgedrehte Bildsensor scheint also wirklich deutlich mehr Licht aufzunehmen als herkömmliche Chips.

Die Aufnahmen der CX3 überzeugen mit natürlich wirkenden Farben und einem besonders geringen Bildrauschen. Bei aktivierter Rauschreduzierung treten bei einer Lichtempfindlichkeit von ISO 800 Bildstörungen erst bei Betrachtung der Aufnahmen in Originalgröße deutlich zu Tage. Bis ISO 1.600 eigenen sich Verkleinerungen der Bilder auf einer Viertel der ursprünglichen Größe noch für den Versand über das Internet.

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Die sogenannte Multi-Pattern-Automatik ermittelt nicht nur die Werte für den automatischen Weißabgleich, sondern passt diese an verschiedene Lichtquellen an, wodurch das gesamte Bild besser ausgeleuchtet erscheint. Die Fotos der CX3 offenbaren in der 100-Prozent-Ansicht zwar kleinere Mängel an Schärfe und Detailgenauigkeit, aber Nutzern, die für Abzüge oder Internet-Veröffentlichungen nur Verkleinerungen benötigen, liefert die Kamera gut aussehende Aufnahmen.

Ricoh CX3 Testbilder

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Ricoh CX3 Testbild - Zimmerbeleuchtung aus, Blitz ein: ISO 1288, Blende 3.7, 1/36 Sekunde.
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Zimmerbeleuchtung aus, Blitz ein: ISO 1288, Blende 3.7, 1/36 Sekunde.

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Ricoh CX3 Testbild - Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 80, Blende 3.7, 1/16 Sekunde.
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Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 80, Blende 3.7, 1/16 Sekunde.

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Ricoh CX3 Testbild - Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 100, Blende 3.7, 1/20 Sekunde.
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Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 100, Blende 3.7, 1/20 Sekunde.

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Ricoh CX3 Testbild - Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 200, Blende 3.7, 1/42 Sekunde.
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Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 200, Blende 3.7, 1/42 Sekunde.

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Ricoh CX3 Testbild - Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 400, Blende 3.7, 1/84 Sekunde.
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Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 400, Blende 3.7, 1/84 Sekunde.

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Ricoh CX3 Testbild - Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 800, Blende 3.7, 1/189 Sekunde.
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Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 800, Blende 3.7, 1/189 Sekunde.

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Ricoh CX3 Testbild - Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 1600, Blende 3.7, 1/380 Sekunde.
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Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 1600, Blende 3.7, 1/380 Sekunde.

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Ricoh CX3 Testbild - Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 3200, Blende 3.7, 1/760 Sekunde.
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Zimmerbeleuchtung ein, Blitz aus: ISO 3200, Blende 3.7, 1/760 Sekunde.


Videos zeichnet die CX3 maximal mit einer HD-Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln auf. Der automatische Weißabgleich passt die Aufnahmeeinstellungen farblich besser an veränderte Lichtquellen an, als der vieler Camcorder. Allerdings wirken die Videos leicht unscharf, wobei die Ursache nicht unbedingt beim Autofokus liegt, sondern auch in der geringen Detailgenauigkeit der Aufzeichnung liegen könnte.

Während der Filmaufnahme bietet die Kamera nur einen Digitalzoom und stellt ihr zehnfaches Zoom-Objektiv nicht zur Verfügung, trotzdem sind die Anschläge der Zoomwippe im Video zu hören. Das interne Mikrofon der CX3 fällt nicht besonders leistungsstark aus, so dass nur wenige Hintergrundgeräusche zu hören sind.

Griffiges, solides Gehäuse ohne HDMI-Anschluss

Das solide wirkende Metallgehäuse der Ricoh CX3 liegt dank der gummierten Daumenablage auf der Rückseite und der geriffelten Wölbung auf der Vorderseite sicher in der Hand. Der Lithium-Ionen-Akku der Kamera liefert nach Angaben des Herstellers Strom für bis zu 310 Aufnahmen.

Fotos und Videos speichert die CX3 auf SD- und SDHC-Karten. Zur Datenübertragung verfügt die Kamera über einen USB- und einen AV-Anschluss. Sie reichen allerdings nicht aus, um die HD-Videos in voller Größe direkt auf einen Fernseher wiederzugeben. Hierfür ist eine HDMI-Schnittstelle nötig.

Fazit: Lohnendes Gesamtpaket

Das Experiment mit dem umgedrehten Bildsensor war ein voller Erfolg. Auf den Bildsensor der Ricoh CX3 fällt deutlich mehr Licht als bei anderen Kompaktkameras. Daraus folgen ein geringes Bildrauschen und kürzere Belichtungszeiten. Trotz kleiner Mängel bei Bildqualität, Bedienung und Ausstattung stellt die CX3 immer noch ein lohnendes Gesamtpaket dar.

Nach Angaben von Ricoh startet der Verkauf der CX3 am 19. Februar 2010 in den Farbvarianten Silber-Pink, Violett und Schwarz. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 349 Euro. Im Internet nehmen erste Händler bereits Vorbestellungen entgegen, orientieren sich beim Preis aber an der Vorgabe des Herstellers.