Neuartiger Bildsensor sorgt für geringes Rauschen und kurze Belichtungszeiten
Ricoh CX3 im Test: Lichtstarke Kompaktkamera
Bessere Bilder bei schwachem Licht verspricht Ricoh für den neuen Bildsensor der CX3. Der Chip nimmt im Gegensatz zu herkömmlichen Sensoren das gesamte einfallenden Licht auf. Im Test macht sich die neue Bauweise unter anderem durch geringes Bildrauschen und kurze Belichtungszeiten bemerkbar.
Ricoh CX3: Durch den neuartigen Bildsensor verspricht Ricoh bessere Bilder bei schwachem Licht. Der Chip der CX3 nimmt im Gegensatz zu herkömmlichen Sensoren das gesamte einfallenden Licht auf. Zum Video: Ricoh CX3
Inhaltsverzeichnis
- 1Umgedrehter Bildsensor
- 2Einfache Bedienung trotz ungenauer Druckpunkte
- 3Schöne Bilder, Probleme mit Bilddetails
- 4Griffiges, solides Gehäuse ohne HDMI-Anschluss
- 5Fazit: Lohnendes Gesamtpaket
Umgedrehter Bildsensor
Der 1/2,3 Zoll große CMOS-Sensor der Ricoh CX3 liefert Bilder mit einer maximalen Auflösung von zehn Megapixeln. Anders als bei herkömmlichen Bildsensoren befinden sich die elektrischen Verbindungen beim Chip der CX3 nicht zwischen Objektiv und der lichtempfindlichen Fläche, sondern hinter dieser. Durch diese Bauweise gelangt nicht nur ein Teil, sondern das gesamte einfallende Licht auf die lichtempfindlichen Fläche.
Das Objektiv der Ricoh CX3 verfügt über einen 10,7-fachen Zoom. Die Brennweite entspricht 28 bis 300 Millimetern im Kleinbildformat. Die Linse bewegt sich zügig und lässt sich für eine Kompaktkamera vergleichsweise präzise einstellen. Der Autofokus arbeitet schnell und zuverlässig. Bei aktiviertem Multitarget-Autofokus nimmt die Kamera fünf Bilder mit unterschiedlichen Autofokus-Punkten auf. Der Nutzer wählt anschließend das Foto mit der besten Scharfstellung aus.
Neben einer Aufnahmeautomatik bietet die CX3 dem Nutzer 13 Szenenprogramme mit Voreinstellungen für verschiedene Aufnahmesituationen. Blende und Belichtungszeit kann der Fotograf im Gegensatz zu Lichtempfindlichkeit und Weißabgleich nicht manuell auswählen. Auf dem Wahlrad befinden sich zwei Speicherplätze für bevorzugte Aufnahmeeinstellungen des Anwenders.
Der drei Zoll große Bildschirm der CX3 verfügt mit 920.000 Pixeln über eine hohe Auflösung und dient als Sucher sowie zur Bildwiedergabe. Die leuchtstarke Anzeige ist auch bei Sonnenlicht noch sehr gut zu erkennen, der Blickwinkel liegt nur minimal unter dem Maximum von 180 Grad.
Einfache Bedienung trotz ungenauer Druckpunkte
Die Ricoh CX3 liegt angenehm in der Hand, und die Bedienung gestaltet sich problemlos. Sämtliche Bedienelemente erreicht der Nutzer mit der rechten Hand. Kleine Kritikpunkte lassen sich aber ebenfalls erkennen: Die Druckpunkte der meisten Tasten und des Mini-Joysticks könnten deutlicher ausfallen, und der zu klein geratene Einschaltknopf ist zu tief in der Oberseite des Gehäuses versenkt.
Ricoh CX3 im Test
Neben der Farbkombination Silber-Pink bietet Ricoh die CX3 auch in Schwarz und Violett an.
Lithium-Ionen-Akku für bis zu 310 Aufnahmen und eine SD- oder SDHC-Speicherkarte.
Die zwei Untermenüs für Aufnahme- und Grundeinstellungen im grundsätzlich übersichtlichen Bildschirmmenü fallen mit ihren zahlreichen Unterpunkten zu lang aus. Wichtige Parameter wie Weißabgleich, Lichtempfindlichkeit, Belichtungskorrektur oder die Blitzeinstellungen erreicht der Nutzer aber auch direkt über den kleinen Joystick.
Ricoh CX3
- Bildstabilisierung
- HDR Modus
- 10,7-fach optischer Zoom
- nahezu identisch mit dem Modell CX2
- unschöne Tasten-Übergangsstellen auf der Rückseite der Kamera
- Geräuschaufnahme ist nur alleine möglich


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