Leistungsfähige DJ-Anwendung mit Schönheitsfehlern
DJ-Freeware im Test: KraMixer
Professionelle DJ-Lösungen für den PC sind häufig teuer. Deshalb entwickelten im Jahre 2002 Mark Tolson und Ailihn Lam eine kostenlose Alternative, die mit der "fmod sound engine" auf neuester Technologie basieren soll: den KraMixer. Das Programm bietet zwar nur eine altbacken wirkende Oberfläche, punktet dafür aber mit zahlreichen Funktionen.
Inhaltsverzeichnis
- 1Wenig ansprechende Oberfläche
- 2Nur wenige Formate unterstützt
- 3Großer Funktionsumfang
- 4Abhören mit dem DJ-Mode
- 5Fazit: Gute DJ-Anwendung mit Schönheitsfehlern
Wenig ansprechende Oberfläche
Grafisch macht der KraMixer keine gute Figur: Zur blauen Grundfarbe gesellen sich grelle Farben, der Blick auf die Oberfläche kann langfristig anstrengen. Auch ein Vollbildmodus sucht der Anwender vergeblich. Hier haben die Entwickler mehr auf die Funktionalität als auf das Design konzentriert.
Wie die meisten DJ-Player zeigt auch der KraMixer zwei Kanäle übersichtlich auf der rechten und linken Seite der Ansicht. Hier findet der Nutzer alle wichtigen Informationen zum geladenen Titel. Unter den Anzeigen befinden sich Bedienelemente zur Steuerung des Kanals und zum Anpassen der Geschwindigkeit.
In der Mitte zeigt das Programm alle Funktionen an, die von beiden Kanälen gleichermaßen genutzt werden. Unter einem BPM-Zähler befinden sich ein grafischer Equalizer, einige Effekte und ein Cross-Fader. Am unteren Ende des Fensters zeigt eine Playlist die nachfolgenden Titel an. Über Reiter kann der Anwender zudem einige Programm-Einstellungen vornehmen.
Der KraMixer ist sehr übersichtlich und lässt sich daher gut bedienen. Hinter einigen Schaltflächen verbirgt sich aber manchmal eine Funktion, die Einsteiger nicht intuitiv erkennen können. So startet die Schaltfläche "Start Loop" etwa nicht die Endlosschleife, sondern lässt den Nutzer Start- und Endpunkt bestimmen. Über ein kleines Häkchen spielt der Anwender dann den Loop ab.


Sagen Sie Ihre Meinung!