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Freeware-CMS im Test: Concrete5 Inhalte direkt auf der Webseite ändern

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Die amerikanischen Entwickler Franz Maruna und Andrew Embler legen bei ihrem Content Management System "Concrete5" besonderen Wert auf Einfachheit, Robustheit und Offenheit des Systems. Ganz ohne Programmierkenntnisse können Anwender so kleine bis mittlere Webseiten oder Communitys erstellen.

Die amerikanischen Entwickler Franz Maruna und Andrew Embler legen bei ihrem Content Management System "Concrete5" besonderen Wert auf Einfachheit, Robustheit und Offenheit des Systems. Ganz ohne Programmierkenntnisse können Anwender so kleine bis mittlere Webseiten oder Communitys erstellen.

Anforderungen und Lizenz

Concrete5 läuft auf Apache-Webservern, bei denen PHP ab der Version 5.1 und MySQL ab der Version 4.1 installiert sind. Die PHP-Erweiterungen GD und SimpleXML sollten aktiviert sein. Zum Vergleich mehrerer Seitenversionen benötigt das Content Management System zusätzlich Python 2.2. Auf die Angebote kleinere Webspace-Anbieter sollte der Nutzer besser verzichten, da insbesondere PHP zumeist noch nicht in der aktuellen Version vorliegt.

Das Content Management System (CMS) steht unter der MIT-Lizenz. Somit ist es möglich, Concrete5 sowohl privat als auch geschäftlich einzusetzen, es kostenlos zu nutzen, zu kopieren, zu verändern und sogar zu verkaufen. Der Copyright-Hinweis am unteren Ende der Webseite darf aber nicht entfernt werden.

Einfache Installation

Die Installation von Concrete5 gestaltet sich sehr einfach. Als erstes muss der Anwender die heruntergeladenen und entpackten Daten mithilfe eines FTP-Programms auf den eigenen Webspace hochladen. Hier empfiehlt sich die Freeware Filezilla für Windows oder Cyberduck für den Mac.

Concrete5 ist eines der wenigen leistungsfähigen Content Management Systeme, bei dem die Bearbeitung direkt im Frontend stattfindet.

Nach dem Hochladen ruft der Nutzer lediglich die Webadresse seiner Seite auf. Im Installationsskript testet den Webserver dann, ob die technischen Voraussetzungen für den Einsatz des CMS erfüllt werden. Danach muss der Nutzer den Namen der zukünftigen Webseite und seine E-Mail-Adresse angeben.

Außerdem trägt er im Formular die Verbindungsdaten einer zuvor mit Confixx oder Plex angelegten MySQL-Datenbank ein. Nach dem Absenden erhält der Nutzer ein Administrator-Kennwort und kann sich nach Abschluss der Installation in das CMS einloggen. Es empfiehlt sich, das Passwort danach sofort zu ändern.

Concrete5 ist in der Standardinstallation nur in englischer Sprache verfügbar. Zahlreiche Nutzer haben aber bereits deutsche Sprachpakete veröffentlicht, die separat heruntergeladen und installiert werden müssen. Einen Download-Link und eine kurze Anleitung zur Installation finden Sie in den Links zum Artikel. Die Anleitung muss ab dem fünften Punkt ausgeführt werden.

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4 Kommentare

  • HG.Hildesheim schrieb Uhr
    AW: News - Freeware-CMS im Test: Concrete5

    Als Einsteiger habe ich zunächst eine Reihe von CMS "angetestet". Mein Fazit: Concrete ist sehr schnell und einfach zu installieren, ist übersichtlich und bietet eine ganze Reihe von Gestaltungsmöglichkeiten. Keine Spam-Angriffe wie bei Word-Press! Für kleinere und private Homepages sehr gut. Blogger sollten ein anderes CMS wählen.
  • L.Gerlach schrieb Uhr
    AW: News - Freeware-CMS im Test: Concrete5

    ... Wo ... Dieser Zusatz ist nur dann wichtig, wenn du die Software verändern und in neuer Version anbieten willst, dabei aber Code aus Concrete5 benutzt: www.concrete5.org/help/legal/concrete5_mit/ Er bezieht sich nicht auf den Webmaster der mit Concrete5 seine Internet-Seite verwaltet.
  • Mark A. schrieb Uhr
    AW: News - Freeware-CMS im Test: Concrete5

    "Der Copyright-Hinweis am unteren Ende der Webseite darf aber nicht entfernt werden." Wo steht das?
  • Kinderschuhe/ Bergstiefel schrieb Uhr
    AW: News - Freeware-CMS im Test: Concrete5

    Gravierender Nachteil: Wer z.B. Blog-Funktionalitäten braucht, muss 55$ hinblättern und bekommt dafür ein Plugin, das nichtmal alle gängigen Funktionen eines Blogs hat (read-more etc.). Dazu ist das auch noch recht buggy. Concrete5 taugt wirklich nur für die Lücke zwischen billigen Homepagebaukästen und professionellen Lösungen. Für Vereine und den Laden um die Ecke, mag das aber durchaus interessant sein, oder für Endnutzer, die panische Angst vor Technik haben. Falls der Kunde sich aber irgendwann doch für professionellere Funktionalitäten entscheiden sollte, kann es sein, dass man als Agentur den Auftritt auf ein anderes System aufsetzen muss. Drum prüfe, wer sich ewig bindet.

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Mirko Schubert
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