Auch Sicherheitsleck im Internet Explorer wird behoben

Microsoft: Februar-Patchday beseitigt 26 Sicherheitslücken

Microsoft: Februar-Patchday beseitigt 26 Sicherheitslücken Am 9. Februar will Microsoft 26 Sicherheitslücken in verschiedenen Windows-Betriebssystemen und Office-Anwendungen schließen. Die Patch-Sammlung behebt auch ein neues Datenleck im Internet Explorer. Insgesamt 13 Updates plant der Konzern zu veröffentlichen, elf davon für Betriebssysteme.

Zahlreiche Sicherheitslücken werden behoben

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Fünf der elf Sicherheitspatches für Windows schließen als "gefährlich" klassifizierte Sicherheitslöcher, weitere fünf Windows-Updates wurden von Microsoft als "wichtig" eingestuft. Nur ein Sicherheitspatch hat die Einordnung "moderat" erhalten. Die beiden Sicherheitspatches für Microsofts Office-Paket bewertet das Unternehmen aus Redmond als wichtig. Office 2007 sowie Office 2008 für Mac sollen von den Fehlern allerdings nicht betroffen sein, nach Unternehmensangaben betreffen die Sicherheitslöcher nur ältere Office-Versionen.

Patch für Internet Explorer

Auch das jüngst bekannt gewordene Sicherheitsloch im Internet Explorer soll mit dem Update beseitigt werden. Aktuell warnt Microsoft noch vor der Sicherheitslücke in allen Versionen des Internet Explorer, die auf den Betriebssystemen Windows XP, Windows 2000 und Windows Server 2003 laufen. Mit präparierten Internetseiten können Hacker über diese Lücke auf dem Computer gespeicherte Daten ausspähen. Kennt ein Angreifer den Speicherort der Datei auf dem Rechner, kann er diese abfragen und auslesen.

Am bevorstehenden Patchday korrigiert Microsoft außerdem nach drei Monaten Wartezeit ein Sicherheitsloch im Datenfreigabe-Protokoll "Server Message Block" (SMB) unter Windows 7 und Windows Server 2008 R2, das seit Mitte November 2009 bekannt ist. Außerdem wird ein Sicherheitsloch im Windows-Kernel beseitigt, das Ende Januar 2010 bekannt wurde.

Auch das Windows-Tool zum Entfernen bösartiger Software wird in einer neuen Version bereit gestellt. Weitere, nicht sicherheitsrelevante Aktualisierungen sind zumindest nicht auszuschließen. Security Bulletins mit weiteren Informationen will das Unternehmen nach eigenen Angaben am 9. Februar gegen 19 Uhr hiesiger Zeit veröffentlichen.

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