Frische Pine-Trail-Rechner von Acer, Asus, MSI und Samsung
Vergleichstest: Netbooks unter 350 Euro
Fünf Netbooks mit der neuen Pine Trail-Plattform haben in der Redaktion bereits die ersten Einzeltests durchlaufen. Das Resultat: Die Netbooks der neuen Generation bieten im Vergleich zu ihren Vorgängern höhere Akkulaufzeiten und etwa 20 Prozent mehr Rechenleistung.
Inhaltsverzeichnis
- 1Acer Aspire One 532
- 2Dell überzeugt mit dem Mini 10
- 3Asus EeePC 1005PE
- 4MSI Wind U135
- 5Samsung N220
- 6Fazit
Die Hardwareausstattung ist bei allen fünf Testgeräten gleich: 10,1-Zoll-Bildschirm, Intel Atom N450, ein Gigabyte RAM und eine 250-Gigabyte-Festplatte. Ebenfalls verfügen alle fünf Netbooks über drei USB-Ports, einen LAN- und einen VGA-Anschluss sowie WLAN. Lediglich Dell verzichtet auf den schnelleren N-Standard.
Acer Aspire One 532
Die Stärken des Acer Aspire One 532 liegen vor allem im leichten Zugang zur Hardware: Das Netbook lässt sich relativ einfach erweitern. Hardwarekomponenten wie Arbeitsspeicher oder Festplatte können schnell gegen größere oder schnellere Modelle gewechselt werden. Mit 350 Euro ist das Acer Aspire One das teuerste Gerät im Testfeld.
Der Aufpreis steht jedoch in keinem Verhältnis zum Gebotenen, denn die Hardware unterscheidet sich kaum von den Geräten von Asus und MSI. Von allen fünf Netbooks bietet der Acer Aspire One 532 zudem die schlechteste Tastatur.
>>> weiter zu Testbericht und Video "Acer Aspire One 532"
Dell überzeugt mit dem Mini 10
Auch Dell möchte mit seinem von Grund auf neu gestalteten Mini 10 eine gewichtige Rolle im Netbooksegment einnehmen. Aus der Netbook-Masse sticht das Mini 10 durch seinen eingerückten Bildschirm hervor. Für das Tastenfeld bleibt noch genügend Platz, jedoch ergibt sich durch das eigenständige Design auch ein erheblicher Nachteil. Die Touchpadtasten sind direkt im Touchpad integriert. Dadurch ist die Bedienung gewöhnungsbedürftig.
Hardwareseitig wird das Netbook durch seine langsame Festplatte etwas ausgebremst und auch der Verzicht auf WLAN mit N-Standard dürfte viele Kunden ärgern. An anderer Stelle kann Dell jedoch wieder punkten, setzt sogar neue Maßstäbe. Auf einen Lüfter verzichtet der Hersteller. Dadurch werden die sehr guten Akkulaufzeiten nochmals verbessert. Dell-typisch lassen sich im Konfigurator einige Extras auswählen. Es stehen sieben verschiedene Farben zur Wahl sowie Module für GPS und GPRS. Gegen den Kauf der Erweiterungen spricht allerdings der happige Aufpreis.
>>> weiter zu Testbericht und Video "Dell Mini 10"
MSi Wind U135
- Erschwinglicher Preis - billiger als andere Netbooks die etwas zählen.Bessere Batterien , 802,11 N
- 6-Zellen-Akku -Standard
- glänzend gemusterte Abdeckung versteckt Fingerabdrücke
- Ähnliches Angebot wie das Asus 1005PE aber kein 802.11N oder eine Hochleistungsbatterie
- Billig aussehendes Kunststoffgehäuse
- Standard Netbook - keine Unterschiede zu anderen


Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 3 Beiträge
Na da muss noch das neue Netbook von HP rein, die haben ein ganz ordentliches Gerät heraus gebracht, ich denke da würden sich die Plätze ändern.....
Dell Mini hinzugefügt.
ich denke schon, dass der höhere preis des acer aspire one gerechtfertigt ist, da dessen bildschirmauflösung mit 1280x720 wesentlich höher als die nahezu inakzeptabel kleine auflösung der anderen probanden...