Business-Brocken: Samsung B7610 Omnia Pro im Test

Multimedia

Nach Feierabend unterhält das Testgerät als MP3-Player oder Radio. Der feste Speicher beträgt knapp ein Gigabyte. Wer eine größere Musiksammlung mitnehmen will, kann Speicher in Form von microSD-Karten hinzukaufen. Der entsprechende Schacht befindet sich unterhalb der Gehäuseabdeckung aus Kunststoff, die für den Wechsel der Karten entfernt werden muss. Es werden Karten bis zu einer maximalen Speicherkapazität von 32 Gigabyte unterstützt.

Als MP3-Player hinterlässt das Samsung Omnia Pro B7610 eine gute Figur, was vor allem an den im Lieferumfang enthaltenen In-Ear-Kopfhörern liegt, die über eine 3,5-Millimeter-Klinke angeschlossen werden. Die Kopfhörer passen sich gut an das Ohr an und fallen auch bei heftigen Kopfbewegungen nicht aus dem Gehörgang. Gleichzeitig übernehmen die Kopfhörer dank eingebauten Mikrofons die Funktion eines Headsets.

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Samsung Omnia Pro B7610

Ungewöhnlich dick: Mit einer Tiefe von 16,5 Millimetern ist das Gerät um Einiges dicker als beispielsweise das Motorola Milestone.

Geht während der Musikwiedergabe ein Anruf ein, unterbricht die Musik automatisch - und der Anwender kann das Gespräch entgegennehmen. Das Headset muss zwingend mit dem Handy verbunden sein, um das aktuelle Radioprogramm empfangen zu können. Im Hamburger Testgebiet fand der automatische Scan-Vorgang 14 Radiostationen, die das B7610 dank RDS im Klarnamen anzeigt. Ein Druck auf eine Schaltfläche, und das Smartphone schneidet das aktuelle Lied im Radio mit und legt es im Speicher ab.

Noch mehr Spaß als beim Musikhören bereitet das Samsung-Smartphone in der Disziplin Video-Wiedergabe. Selbst abendfüllende Spielfilme werden auf dem unglaublich leuchtstarken AMOLED-Bildschirm zum Genuss. Der Schwarzwert kann sich mit dem von Highend-Fernsehern messen. An Video-Formaten unterstützt das B7610 unter anderem DivX. Die Wiedergabe über den Windows Media Player ist flüssig.

Kamera

Auf der Rückseite des B7610 befindet sich die eingebaute Digitalkamera, deren Sensor mit maximal fünf Megapixeln auflöst. Direkt darunter sitzt ein kräftiger LED-Blitz, im Video-Modus findet dieser als permanentes Hilfslicht Verwendung. Mit einer Auslöseverzögerung von etwas über zwei Sekunden ist die Kamera des Testgerätes schnappschusstauglich.

Samsung Omnia Pro B7610

Die rückseitige Kamera löst mit maximal fünf Megapixeln auf.

Die Bildqualität reicht nicht an die Güte der Aufnahmen von Samsungs Top-Kamera-Handy Pixon 12 heran. Aber auch die Fotos des B7610 sind vorzeigbar. Farbrauschen tritt gering auf, stört aber nur bei einer vergrößerten Ansicht auf einem Computer-Monitor. Zahlreiche Effektprogramme, darunter eine Lächel- und Panorama-Automatik, erleichtern dem Fotografen die Arbeit.

Fazit

Das Samsung Omnia Pro B7610 ist ein sehr gut ausgestattetes Smartphone mit guter Verarbeitung. Es bietet eine gelungene Mischung aus Business- und Freizeitfunktionen. Wer mit dem Windows-Betriebssystem klarkommt oder beruflich darauf angewiesen ist, findet im Samsung-Handy einen leistungsstarken Alltagsbegleiter.

Leider ist das Samsung Omnia Pro B7610 auf Grund seiner Abmessungen recht sperrig geraten. Auch die häufigen Bedenkzeiten beim Programmwechsel nerven im Alltag. Smartphones wie Motorolas Milestone etwa verpacken die gleiche Anzahl von Funktionen in einem schlankeren Gehäuse und bieten das für Privatanwender besser bedienbare Betriebssystem Android.

Weitere Informationen

Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir folgende redaktionelle Übersichten erstellt: Samsung Omnia und Samsung Smartphone.