Kleines Programm mit vielen Funktionen
Foto-Freeware im Test: Fotoalben und Animationen mit PhotoScape
Mit dem kostenlosen Programm PhotoScape erstellen Hobbyfotografen mit wenigen Klicks digitale Fotoalben und animierte GIF-Dateien und Dia-Shows. Die integrierten Filter und Effekte runden den guten Gesamteindruck des Programms ab. Dazu gestattet das Programm auch das Bearbeiten und Umbenennen vieler Bilder gleichzeitig.

Inhaltsverzeichnis
- 1Installation und Programmstart
- 2Bildbetrachter mit Schwächen
- 3Gute Bildbearbeitung auf den zweiten Blick
- 4Stapelverwaltung
- 5Fotoalben und Kollagen mit wenigen Klicks
- 6Animierte GIF-Dateien im Handumdrehen
- 7Bilder zerteilen, RAW konvertieren, Dateien umbenennen
- 8Fazit: Ein echtes Allround-Talent
PhotoScape überzeugt durch einfache Bedienung und eine übersichtliche Benutzeroberfläche. Für das Erstellen von Fotoalben liefert das Programm eine ganze Reihe von Vorlagen. Die Foto-Freeware unterstützt die Formate JPEG, PNG, GIF und RAW. PhotoScape arbeitet unter den Windows-Betriebssystemen Windows 98 bis Windows 7.
Installation und Programmstart
Die Installationsdatei beansprucht 15,6 Megabyte Festplattenspeicher, das eingerichtete Programm benötigt 25,8 Megabyte. Die Anwendung startet mit einem ansprechend gestalteten Auswahlmenü, das sämtliche Funktionen des Programms anzeigt. Der Anwender nimmt die gewünschte Aufgabe durch Klick auf eine Symbolschaltfläche oder einen den Reiter am oberen Fensterrand in Angriff.
Bildbetrachter mit Schwächen
Für die reine Bildbetrachtung hat PhotoScape nicht viel zu bieten. Über die Auswahlliste am rechten Bildrand steuert der Anwender das gewünschte Verzeichnis an. Das Vorschaufenster zeigt die darin enthaltenen Bilddateien. Immerhin stellt die Software über die "Diashow"-Schaltfläche am oberen rechten Fensterrand die gleichnamige Funktion zur Anzeige von einfachen Bildpräsentationen zur Verfügung.
Gute Bildbearbeitung auf den zweiten Blick
Der Reiter "Bildbearbeitung" liefert auf den ersten Blick kaum mehr Funktionen. Das liegt aber vor allem am Fehlen der aus anderen Bildprogrammen gewohnten Symbol- oder Menüleisten. Bei genauerem Hinsehen verstecken sich hinter den vier unscheinbaren Reitern am unteren Bildrand jedoch einige Einstellungen für die Bildbearbeitung.
Der Reiter "Startseite" bietet Funktionen zum Ändern von Bildgröße, -helligkeit und -farbe sowie zum Anlegen eines Rahmens. Der Klick auf die Schaltflächen "Schärfen" und "Weichzeichnen" gestattet das Verändern der jeweiligen Filter-Einstellungen samt Vorschaufenster und verschiedener Modi, während der Klick auf die Pfeilsymbole der Schaltflächen den Filter in der gewünschten Intensität auf die Bilddatei anwendet.

Das Aufklappmenü "Filter" bietet Zugriff auf zahlreiche Kunstfilter, die zum Ausprobieren einladen. Je nach Filter steht auch hier ein Vorschaufenster mit Reglern zum persönlichen Anpassen zur Verfügung. Die "zurück"-Schaltfläche korrigiert die letzten vorgenommenen Änderungen auf Wunsch.

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