Windows Vista: Tipps und Tricks
Kann ich ein anderes Betriebssystem parallel zu Windows Vista betreiben?
Windows Vista kann über ein Bootmenü auch parallel zu anderen Betriebssystemen betrieben werden. Bei der Installation von Vista werden alte Versionen berücksichtigt, sollen die beibehalten werden, muss Vista allerdings auf einer zweiten Partition installiert werden. Ein Partitionierungstool bringt der Installations-Assistent gleich mit. Teilt sich Vista das System mit einer Linux-Distribution, so muss der Linux-Bootmanager entsprechend umgebaut werden, alte Windows-Versionen werden dagegen automatisch in den Vista-Bootmanager integriert.
Gibt es neue Tools in Windows Vista?
Vista bringt einige neue Programme mit. So werden Adressen und Telefonnummern nicht mehr im Adressbuch organisiert, sondern über "Windows Kontakte", und auch Outlook Express hat einen neuen Namen erhalten: "Windows Mail". Außerdem kommt Vista nun mit einem vollwertigen Kalender zum Kunden, der alle Funktionen beherrscht, die vorher nur Outlook bieten konnte. Mit Windows Teamwork kann man mit mehreren Leuten an einem Projekt arbeiten und gemeinsam Dateien bearbeiten, auch wenn diese Personen an verschiedenen Computern und an unterschiedlichen Orten sitzen. Darüber hinaus gibt es die neue Sidebar, die eine ganze Reihe neuer Tools bereithält.
Was sind Gadgets?
Gadgets sind Microsofts Antwort auf Apples Widgets. Grundsätzlich werden kleine technische Helfer so bezeichnet. Im Falle von Windows Vista werden die kleinen Programme, die in der Windows Sidebar zum Einsatz kommen, als Gadgets beschrieben. Sie enthalten Informationen, die Sie ständig im Blick behalten möchten, beispielsweise das Wetter, einen RSS-Feed, die Uhr oder andere Informationen. Im Internet werden diese Gadgets zahlreich angeboten, vor allem bei Microsoft: http://gallery.live.com/. Die kleinen Helfer kommen aber nicht nur von Microsoft, auch Hobby-Programmierer entwerfen solche Gadgets.
Was tut Microsoft gegen Raubkopien?
Windows XP wurde millionenfach unlizenziert betrieben und auch Vista wird in Filesharing-Netzwerken schon zum Download angeboten. Es gibt kein Produkt aus dem Redmonder Konzern, das nicht illegal kopiert wurde. Aus diesem Grund verfolgt Microsoft mit Windows Vista diverse Ansätze. Angefangen bei der klassischen Lizenznummer bei der Installation, über eine Aktivierung über das Internet bis hin zum Windows Genuine Advantage Programm (GAP). Letzteres überprüft die Echtheit des verwendeten Systems und schränkt bei nicht bestandener Prüfung den Funktionsumfang ein. Nachdem die Zeit bis zur fälligen Aktivierung abgelaufen ist, sperrt GAP das System und lässt nur eine eingeschränkte Benutzung zu.
Besonders die Aktivierungsschlüssel von Volumenlizenzen sind in der Vergangenheit für die illegale Freischaltung kopierter Versionen verwendet worden. Zwei neue Systeme sollen das nun verhindern: Dabei handelt es sich einerseits um den so genannten "Key Management Server" (KMS) und andererseits um "Multiple Activation Keys" (MAK).
Gibt es spezielle Hardware für Windows Vista?
Ja, es gibt mittlerweile einige Hersteller, die Hardware auf die Nutzung von Windows Vista abstimmen, aber dabei handelt es sich hauptsächlich um Peripherie. So gibt es Tastaturen mit neuen Windows-Tasten, obwohl sich die alten erst langsam durchsetzen. Außerdem hat Microsoft ein Design-Vorschlag für PCs veröffentlicht, der beschreibt, wie ein Gehäuse auszusehen hat, welches gut zum neuen Betriebssystem passen soll.

