Neues Micro-Four-Thirds Modell erscheint im März
Olympus E-PL1: Kompaktkamera zum stolzen Preis
Rein äußerlich wirkt die neue Olympus E-PL1 nicht besonders spektakulär. Doch die vielseitige Kompaktkamera glänzt mit intelligenten Funktionen - und hohem Preis. Das Micro-Four-Thirds-Modell bietet sich als handlicher Ersatz für Spiegelreflex-Kameras an.
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Ganz billig ist sie nicht, die neue Olympus E-PL1. 599 Euro verlangt Olympus für die äußerlich unspektakuläre Digicam. Für 599 Euro bekommt man schon eine ordentliche digitale Spiegelreflexkamera (DSLR) mit Zoomobjektiv wie beispielsweise die Canon EOS 450D. Trotzdem hat die Olympus E-PL1 einige Stärken zu bieten, die den Vorteilen von Einsteiger-DSLRs Paroli bieten.
Sie ist zunächst einmal trotz Bajonett-Anschluss für Wechsel-Objektive deutlich kleiner als eine DSLR. Auch die Technik hat es in sich. Der Hersteller verspricht ein flexibles Arbeitsgerät für Fotografen, die "grenzenlos kreativ" sein wollen und vor allem "Bildergebnisse in SLR-Qualität". Rein technisch basiert die E-PL1 auf dem von Olympus gemeinsam mit Panasonic entwickelten Micro-Four-Thirds-Standard.
Olympus E-PL1: Eine Besonderheit der Micro-Four-Thirds-Kamera sind die kompakten Wechselobjektive, hier ein Zoomobjektiv mit einer Brennweite von 40 - 150 Millimetern. (Bild: Olympus)
"Four Thirds" bezeichnet ursprünglich nicht nur die Außenmaße des Sensors, sondern definiert auch Werte für das Objektivbajonett oder den Winkel, in dem die Lichtstrahlen auf den Sensor treffen. Der Micro-Four-Thirds-Standard wiederum ist die Weiterentwicklung der ursprünglichen Four-Thirds-Technik und ermöglicht diesem gegenüber den Bau noch kompakterer Geräte. Charakteristisch für die Technik ist, dass die Objektive der Kameras zwar wie bei einer klassischen SLR gewechselt werden können, das Gerät aber trotzdem ohne den typischen Spiegel auskommt. Das erst macht die besonders kompakte Bauweise möglich.

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