Wenig Speicher, viel Platz im E-Mail-Anhang

Kostenlose E-Mail-Angebote im Test: Arcor

Kostenlose E-Mail-Angebote im Test: Arcor Trotz der Komplett-Übernahme durch Vodafone bietet Arcor weiterhin seinen kostenlosen E-Mail-Dienst PIA basic an. Der Speicherplatz ist mit 50 Megabyte vergleichsweise gering, die maximale Anhanggröße für Nachrichten beträgt aber satte 35 Megabyte.

Inhaltsverzeichnis

  1. 1Wenig E-Mail-Speicherplatz
  2. 2IMAP gratis
  3. 3Zusatzdienste inklusive
  4. 4Größere Web-Kontingente gegen Aufpreis
  5. 5E-Mail-Hilfe, Service-Hotline

Wenn Unternehmen in einem größeren Konzern aufgehen, kommt es nicht selten vor, dass bestimmte Einheiten Kürzungen zum Opfer fallen. Als der DSL-Provider Arcor 2009 komplett von Vodafone übernommen wurde, wanderte das DSL-Geschäft zum britischen Internet-Anbieter. Aber der kostenlose E-Mail-Dienst Arcor Pia basic blieb am Netz - und bleibt es nach Unternehmensangaben auch weiterhin.

Wer plant, den Arcor-Freemailer zu nutzen, wird sich allerdings ein wenig wundern: Ist der Nutzer von den meisten Online-Anbietern eine Menü-Oberfläche ähnlich der eines E-Mail-Desktop-Programms gewohnt, geht die Vodafone-Tochter einen anderen Weg.

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Wenig E-Mail-Speicherplatz

So navigiert der Nutzer im Web-Frontend nicht per vertikaler, sondern horizontaler Navigation: Dort verschaffen Textlinks und Webgrafiken Übersicht über den Posteingang und leiten zu den Einstellungen oder auch zum Spam-Blocker weiter.

Insgesamt 50 Megabyte stellt Arcor seinen Nutzern für das Speichern elektronischer Post zur Verfügung. Nur bei Freenet ist die Postfachgröße im Vergleich noch geringer. Dafür verschicken Arcor-Kunden E-Mail-Anhänge mit einer maximalen Größe von bis zu 35 Megabyte - kein anderer Freemailer bietet mehr.

IMAP gratis

Wer seine elektronische Post komfortabel mit einem Desktop-Programm abrufen möchte, richtet die Software mithilfe des POP3-Protokolls ein. Der POP3-Zugang zum Arcor-Konto ist gratis und beispielsweise in Mozilla Thunderbird binnen kurzer Zeit eingerichtet. So umgeht der Nutzer auch Werbeanzeigen unterhalb jeder E-Mail, die beim Versand aus dem Web-Interface mit verschickt werden.

Komfortabel: Auch für die Kommunikation per IMAP-Standard verlangt Arcor kein Geld - das bieten nicht alle Freemailer. Wer allerdings mehr Speicherplatz benötigt, muss zu den kostenpflichtigen E-Mail-Angeboten von Arcor wechseln: Das PIA Plus-Paket kostet 4,99 Euro monatlich und ist mit einer Kapazität von 17 Gigabyte ausgestattet. Für DSL-Kunden stellt Arcor ohnehin den E-Mail-Service PIA special mit 11 Gigabyte gratis zur Verfügung.

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Beiträgeinsgesamt 4 Beiträge

awollenh Du hast noch was vergessen: Lebenslange Vorratsdatenspeicherung ist bei Googlemail auch noch kostenlos mit inbegriffen.

Das ein Witz oder? Wie lächerlich. Vergleich Googlemail. 7,5Gb Speicher und steigend. IMAP, POP3, Spamfilter alles drin. Keine Werbung in Mails oder überhaupt. Guten...

Der Abruf via IMAP funktioniert auch des öfteren nicht. Ich nutze Pegasus Mail und dies meldet mir des öfteren einen Fehler des IMAP-Servers. Die Alternative bei Freenet funktioniert in dieser Hinsicht...

witerer Nachteil: nach mehreren Login-Fehlversuchen muss man eine teure 0900er-Nummer anrufen um den Zugang wieder frei zu schalten das ist eine unnötige Abzocke!

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