Acer Ferrari One 200 im Test: Subnotebook mit wenig Pferdestärken
Akkulaufzeit und Lautstärke
Trotz der relativ kleinen Fläche für die Tastatur sind alle Tasten angenehm groß gehalten und an der richtigen Stelle positioniert. Der Druckpunkt der Tasten wirkt allerdings etwas zu weich.
Mobile Prozessoren von AMD sind seit jeher nicht für ihren stromsparenden Betrieb bekannt. Dies ändert sich auch mit dem neuen Athlon X2 L310 kaum. Trotz des deutlich gesenkten Stromverbrauchs kann die AMD-Plattorm nicht mit vergleichbaren Subnotebooks mit Intel Hardware mithalten. Die Akkulaufzeit beträgt dank des Sechs-Zellen-Akkus mit seinen 5.600 Milliampere im Bürobetrieb über vier Stunden. Bei einem Film sind es immerhin noch fast zweieinhalb Stunden.
| Akkulaufzeit | ||
|---|---|---|
| Office | Film | |
| 260 min. | 145 min. | |
Trotz der stromsparenden Hardware bleibt der Lüfter selbst im Leerlauf immer hörbar. Der Geräuschpegel übertrifft dabei beinahe die Lautstärke eines Netbooks unter Last. Zwar bleibt die Geräuschkulisse zu jeder Zeit im Rahmen, dennoch kann der Lüfter mit voller Drehzahl in ruhigen Arbeitsumgebungen durchaus störend wirken.
| Lautstärke (30 cm) | |
|---|---|
| idle | Last |
| 34,3 db | 38,4 db |
Schnittstellen: Nur Standard
Neben einem Port für den Anschluss einer Dockingstation bietet das Ferrari One 200 von Haus aus drei USB-Ports sowie je einen Gigabit-LAN- und VGA-Anschluss. An der rechten Gehäuseseite positioniert Acer außerdem einen Kartenleser. An der Unterseite der Front befinden sich noch zwei Schalter zum Ein- und Ausschalten von Bluetooth und WLAN. Trotz des leistungsstarken internen Grafikchips verzichtet Acer auf einen HDMI-Anschluss.
Fazit: Zu teuer für das Gebotene
Technik aus der Formel 1 steckt nicht im Acer Ferrari One 200 - dafür eine genauso seltene wie interessante Hardwarekombination von AMD. Der Preis von 600 Euro für das getestete Subnotebook liegt trotz des Ferrari-Logos jedoch deutlich zu hoch. Auch ein etwas schwächer ausgestattetes Modell des Ferrari One 200 kostet immerhin noch 465 Euro. Die Timeline-Serie des gleichen Herstellers bietet mehr Rechenleistung und ein stimmigeres Gesamtkonzept.
