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Acer Ferrari One 200 im Test: Subnotebook mit wenig Pferdestärken
Ungewöhnliche Harware-Kombination im roten Karbonchassis

von Roland Haberer Uhr veröffentlicht

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Ferrari ist nicht nur in der Formel 1 allgegenwärtig, sondern auch im PC-Geschäft. Acer bringt in Kooperation mit der italienischen Scuderia seit einigen Jahren Notebooks auf den Markt. Das neuste Modell heißt Acer Ferrari One 200, das Subnotebook arbeitet mit AMD-Hardware.

Ferrari ist nicht nur in der Formel 1 allgegenwärtig, sondern auch im PC-Geschäft. Acer bringt in Kooperation mit der italienischen Scuderia seit einigen Jahren Notebooks auf den Markt. Das neuste Modell heißt Acer Ferrari One 200, das Subnotebook arbeitet mit AMD-Hardware.

Leistung: Nicht rasend schnell

Hinter dem roten Displaydeckel verbirgt sich ein 11,6-Zoll-Bildschirm mit einer Auflösung von 1.366 x 768 Pixeln. Helligkeit und Kontrast des Subnotebook-Bildschirms überzeugen auf den ersten Blick. Der Athlon X2 L310 taktet mit seinen 1,20 Gigahertz niedriger als ein Intel Atom. Die Rechenleistung liegt dank des zweiten CPU-Kerns höher als die des kleinsten Intel-Prozessors, aber noch deutlich unterhalb dem Leistungsniveau einer Intel CULV-CPU. Acer verbaut außerdem vier Gigabyte Arbeitsspeicher und eine 500 Gigabyte große Festplatte. Als Betriebssystem kommt Windows 7 Home Premium in der 64-Bit-Version zum Einsatz.

Acer Ferrari One 200
Cinebench R10 64bit (1 CPU)1110
Cinebench R10 64bit (x CPU)2125
HDD Tune Minimum36,7 MB/sek.
HDD Tune Maximum83,7 MB/sek.
HDD Tune Durchschnitt63,4 MB/sek.
HDD Tune Zugriffszeit18,8 ms

Der größte Vorteil des Acer Ferrari One 200 gegenüber anderen Subnotebooks liegt in dem leistungsstarken ATI Radeon HD 3200-Grafikchip. Als Besonderheit bietet das Acer Ferrari One 200 außerdem einen XPG-Anschluss für eine externe Grafikkarte. Acer ist neben Fujitsu somit der einzige Notebookhersteller, der derzeit diese Option anbietet.

Allerdings erscheint die passende Dockingstation mit der ATI Mobility Radeon HD 4670 erst Ende Februar. Die angekündigte ATI-Box verfügt über sechs USB-Ports und je einem VGA- und HDMI-Anschluss. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 250 Euro.

Bedienung

Nach Aufklappen des roten Displaydeckels des Acer Ferrari One 200 stechen die Handballenauflage in Karbonoptik und das Touchpad in V-Form ins Auge. Durch die elegante Form des Touchpads geht jedoch etwas Platz verloren - und der Finger gerät oftmals aus Versehen auf die bremsende Handballenauflage aus Kunststoff, anstatt die Bedieneinheit zu treffen. Acer setzt eine durchgehende Touchpadtaste mit straffem Druckpunkt ein. Gut: Die Taste ragt über den Kantenrand hinaus und bietet so etwas mehr Fläche.

Trotz der relativ kleinen Fläche für die Tastatur sind alle Tasten angenehm groß gehalten und an der richtigen Stelle positioniert. Der Druckpunkt der Tasten wirkt allerdings etwas zu weich.

Akkulaufzeit und Lautstärke

Mobile Prozessoren von AMD sind seit jeher nicht für ihren stromsparenden Betrieb bekannt. Dies ändert sich auch mit dem neuen Athlon X2 L310 kaum. Trotz des deutlich gesenkten Stromverbrauchs kann die AMD-Plattorm nicht mit vergleichbaren Subnotebooks mit Intel Hardware mithalten. Die Akkulaufzeit beträgt dank des Sechs-Zellen-Akkus mit seinen 5.600 Milliampere im Bürobetrieb über vier Stunden. Bei einem Film sind es immerhin noch fast zweieinhalb Stunden.

Akkulaufzeit
OfficeFilm
260 min.145 min.

Acer Ferrari One 200

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250-Gigabyte-Festplatte und vier Gigabyte RAM

Trotz der stromsparenden Hardware bleibt der Lüfter selbst im Leerlauf immer hörbar. Der Geräuschpegel übertrifft dabei beinahe die Lautstärke eines Netbooks unter Last. Zwar bleibt die Geräuschkulisse zu jeder Zeit im Rahmen, dennoch kann der Lüfter mit voller Drehzahl in ruhigen Arbeitsumgebungen durchaus störend wirken.

Lautstärke (30 cm)
idleLast
34,3 db38,4 db

Schnittstellen: Nur Standard

Neben einem Port für den Anschluss einer Dockingstation bietet das Ferrari One 200 von Haus aus drei USB-Ports sowie je einen Gigabit-LAN- und VGA-Anschluss. An der rechten Gehäuseseite positioniert Acer außerdem einen Kartenleser. An der Unterseite der Front befinden sich noch zwei Schalter zum Ein- und Ausschalten von Bluetooth und WLAN. Trotz des leistungsstarken internen Grafikchips verzichtet Acer auf einen HDMI-Anschluss.

Fazit: Zu teuer für das Gebotene

Technik aus der Formel 1 steckt nicht im Acer Ferrari One 200 - dafür eine genauso seltene wie interessante Hardwarekombination von AMD. Der Preis von 600 Euro für das getestete Subnotebook liegt trotz des Ferrari-Logos jedoch deutlich zu hoch. Auch ein etwas schwächer ausgestattetes Modell des Ferrari One 200 kostet immerhin noch 465 Euro. Die Timeline-Serie des gleichen Herstellers bietet mehr Rechenleistung und ein stimmigeres Gesamtkonzept.

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http://www.netzwelt.de/news/81723-acer-ferrari-one-200-test-subnotebook-wenig-pferdestaerken.html
2010-02-03 18:30:00
http://img.netzwelt.de/dw120_dh90_sw0_sh0_sx0_sy0_sr4x3_nu0/article/2010/tablet472.jpg
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