Freeware-CMS im Test: TypoLight

Installation

Nach dem Entpacken der heruntergeladenen ZIP-Datei muss der Nutzer alle Dateien des Content Management Systems auf den eigenen Webspace oder Server kopieren. Dazu muss er ein FTP-Programm wie etwa FileZilla für Windows oder Cyberduck auf dem Mac verwenden. Dateirechte müssen für die Einrichtung nicht geändert werden.

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Danach gibt der Anwender seine Webadresse mit dem Zusatz "/typolight/install.php" in den Browser ein und gelangt so zum Installationsmenü. Anders als bei herkömmlichen Systemen ist die Installation passwortgeschützt. Das Standard-Passwort lautet "typolight". Nach dem Einloggen sollte das Installationspasswort geändert werden.

Im Anschluss muss der Nutzer die wichtigsten Daten für die neue Webseite eingeben. Im englischsprachigen Formular legt er einen Schlüssel zum sicheren Speichern an und trägt die Verbindungsdaten der Datenbank ein, auf die TypoLight zugreifen soll. Unterstützt werden MySQL, MySQL Light, Oracle, Microsoft SQL, Postgre und Sybase. Die Datenbank muss der Anwender vorher in der Confixx- oder Plex-Oberfläche des eigenen Webspace einrichten.

Danach kann eine Beispielwebseite installiert werden, was sich besonders für Einsteiger empfiehlt. Dabei legt das System automatisch einige Nutzer und Nutzergruppen sowohl für das Frontend als auch für das Backend an. Die entsprechenden Passwörter werden auf der Startseite angezeigt. Andernfalls muss der Anwender einen der angelegten Nutzer als Administrator festlegen.

Komplexes, seitenbasiertes System

TypoLight ist ein seitenbasiertes Content Management System. Das bedeutet, dass sich der Aufbau der Webseite über die einzelnen Seiten definiert, und nicht anhand einer abstrakten Struktur aus Modulen. Der Nutzer legt dazu zuerst die einzelnen Menü- und Untermenüeinträge fest, die jeweils aus einer Seite bestehen. Eine Seite wiederum enthält einen oder mehrere statische Artikel, die ihrerseits verschiedene Elemente wie Texte, Bilder oder Links enthalten können.

Zusätzliche dynamische Inhalte - etwa eine Kalenderfunktion, eine Blog-Anwendung oder eine Link-Sammlung - stehen als Erweiterungen bereit. Damit die Erweiterungen auf der Webseite angezeigt werden, muss ein Modul angelegt werden, das die Verbindung zwischen Erweiterung und Seitenelement herstellt. Dadurch ist der Aufbau einer Webseite mit hohem Arbeitsaufwand verbunden: Um eine einzelne Seite zu gestalten, muss der Anwender je nach gewünschter Erweiterung trotz der vergleichsweise einfachen Gesamtstruktur erst zahlreiche Elemente erstellen und dabei teilweise tiefer in die Systemeinstellungen eingreifen.

Forum

Im Forum diskutierenBeiträgeinsgesamt 9 Beiträge

...ist diese Artikelserie nun verlässlich, oder nicht?

Zitat: @Leo Unglaub In meinen Augen bezeichnet der Begriff "Freeware" vor allen Dingen kostenlose Software und sagt in der Regel überhaupt nichts über die gegebene Lizenz aus. Der...

@FloB Danke für den Hinweis, ich habe soeben die aktuelle Version von TYPOlight eingestellt. @Leo Unglaub In meinen Augen bezeichnet der Begriff "Freeware" vor allen...

Was in dem Artikel ebenfalls falsch ist... ...es gibt kostenlose Templates für TYPOlight! Schaut doch dazu einfach auf die Community-Seite unter: www.typolight-community.de und sucht nach "Dachshund"...

Kleine Anmerkung(en): TYPOlight schreibt man anders. Und der Download im Archiv ist total veraltet und enthält im Zweifel eine nicht gepatchte Sicherheitslücke! Die aktuelle 2.7.6 ist sicher.

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