Tipps für Kauf und Betrieb

Stromspar-Tipp: Längere Akkulaufzeiten für Notebooks

Stromspar-Tipp: Längere Akkulaufzeiten für Notebooks Aktuelle Notebooks bieten in der Regel mehr Akkulaufzeit als ältere Geräte. Mit ein paar Tricks lässt sich allerdings auch aus den Akkus von Mobilrechnern der letzten Generation mehr Laufzeit heraus holen. Der Strom sparende Umgang mit dem Laptop bringt längere Betriebsdauer - und schont außerdem Umwelt und Geldbeutel.

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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Stromverbraucher abschalten
  2. 2Betriebsarten und Prozessortakt
  3. 3Notebook-Kauf: Auf das Display achten
  4. 4Prozessor und Grafikkarte

Stromverbraucher abschalten

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Viele Anwender werden sich nicht eigens einen neuen mobilen Rechner kaufen, nur weil der Stromverbrauch gesenkt werden soll – spätestens bei der nächsten Anschaffung lohnt sich der Blick auf den Verbrauch aber in jedem Fall. Wer in der Zwischenzeit etwas tun möchte, kann an diversen Stellen sparen. Beim Notebook-Betrieb sollten Anwender zuerst darauf achten, alle unnötigen Stromverbraucher abzuschalten.

Wer WLAN- oder Bluetooth-Verbindung nur bei Bedarf einschaltet, spart nicht nur Strom, sondern schont auch den Akku und damit die Umwelt. Die Displayhelligkeit ist ebenfalls wichtig für den Verbrauch: Viele Anwender neigen dazu, diese zu hoch einzustellen. Das kann - gerade bei dunkler Arbeitsumgebung - den Augen schaden, auf der anderen Seite steigt auch noch der Stromverbrauch.

Betriebsarten und Prozessortakt

Viele Notebooks bieten für die verschiedene Anwendungszwecke verschiedene Betriebsarten. Diese lassen sich per Tastenkombination Arbeitsumfeld und Anwendung anpassen. Die Voreinstellungen betreffen meist die Spannung des Prozessors, sowie die Taktfrequenz und die Bildschirmhelligkeit. Bei manchen Modellen lässt sich durch eine sinnvolle Nutzung der Betriebsarten die Akkulaufzeit um ein Drittel steigern.

Falls der Rechner keine entsprechenden Einstellungen zur Verfügung stellt, kann der Anwender auch per Software das letzte Quäntchen Akkuleistung aus seinem mobilen Computer kitzeln. Ein gutes und kostenloses Programm um den Prozessortakt - allerdings meist auf Kosten der Leistung - zu reduzieren ist Rightmark RMClock Utility. Die entsprechenden Änderungen bei den Systemeinstellungen sollten allerdings nur erfahrene Anwender vornehmen.

Notebook-Kauf: Auf das Display achten

Wer hingegen vor der Entscheidung steht, sich ein neues Notebook zuzulegen, sollte vor allem auf Bildschirm und Grafikkarte achten. Der Markt ist hier gerade im Umbruch: Viele Notebooks arbeiten noch mit Bildschirmen mit herkömmlicher LCD-Technik. Hier sind die farbigen Pixel vor leuchtenden Röhren im Hintergrund des Bildschirms angebracht. Bei Displays mit LED-Hintergrundbeleuchtung hingegen leuchten die Pixel dagegen praktisch von selbst, was zu einem deutlich höheren Wirkungsgrad führt - und damit zu niedrigerem Stromverbrauch.

Aktuelle Notebooks mit LED-Hintergrundbeleuchtung finden sich nicht nur in der preislichen Oberklasse, gerade in letzter Zeit kommen auch immer mehr günstige Modelle auf den Markt. Notebooks mit herkömmlichen LC-Displays verbrauchen deutlich mehr Strom und kommen kaum über vier Stunden Laufzeit hinaus, da häufig das Display der größte Stromfresser ist.

Prozessor und Grafikkarte

Große Stromschlucker bei Notebooks sind zudem Grafikkarten. Wird auf dem Notebook nicht gespielt, reicht eine Onboard-GPU für die meisten Anwendungszwecke vollkommen aus - der Verzicht auf eine zusätzliche Grafikkarte erhöht die Akkulaufzeiten merklich. Auch der verwendete Prozessor spielt für den Verbrauch eine nicht unerhebliche Rolle. Für den Büroeinsatz etwa genügt in der Regel ein Intel Core 2 Duo Mobile-Prozessor mit zwei Gigahertz Takt, der vergleichsweise wenig Strom benötigt.

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