Google-Browser unterstützt nun auch Greasemonkey

Google Chrome: 40.000 neue Add-ons durch Greasemonkey

Google Chrome: 40.000 neue Add-ons durch Greasemonkey Googles Browser Chrome bekommt bis zu 40.000 neue Erweiterungen: Durch die neue Unterstützung für die so genannten Greasemonkey-Skripte kommen Chrome-Anwender in den Genuss zahlreicher Erweiterungen, die bislang nur für den Mozilla-Browser Firefox zur Verfügung standen.

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40.000 neue Skripte auf einen Schlag

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Greasemonkey-Skripte laufen jetzt auch in Googles Browser Chrome. Wie Greasemonkey-Entwickler Aaron Boodman in einem Blog-Beitrag schreibt, gilt das für alle Chrome-4-Versionen auf den Betriebssystemen Windows, Mac und Linux sowie für stabile, Beta- und Developer-Versionen.

Greasemonkey war ursprünglich eine Erweiterung für den Firefox-Browser. Mittels kleiner, in JavaScript geschriebener Programme lässt sich der Mozilla-Browser mit Hilfe der Greasemonkey-Erweiterung mit neuen Funktionen ausrüsten. Der aktuelle Google-Browser wandelt die für Greasemonkey entwickelten JavaScript-Dateien bei der Installation in Chrome-Erweiterungen um. Danach können sie wie "normale" Add-ons verwaltet werden.

Damit stehen nach Angaben von Boodman auf einen Schlag mehr als 40.000 neue Chrome-Erweiterungen zur Verfügung. So viele Skripte finden sich allein auf dem Portal für Browser-Erweiterungen Userscripts.org. Die Browser-Erweiterungen erledigen in den meisten Fällen kleine Aufgaben. So findet man in der Liste der populärsten Extensions unter anderem Skripte zum Ausblenden der Werbung auf diversen Internetseiten sowie ein beliebtes Skript für Youtube, das unter jedem Video einen Downloadlink anzeigt.

Vorsicht bei unbekannten Greasemonkey-Erweiterungen

Allerdings erwartet Boodman nach eigenen Angaben, dass etwa 15 bis 20 Prozent der Greasemonkey-Skripte unter Chrome nicht laufen werden. Das liege an den Unterschieden in der Architektur von Chrome und Firefox. Die übrigen Skripte sollen jedoch funktionieren, ohne dass die Entwickler ihren Code an den neuen Browser anpassen müssen.

Boodman warnt vor möglichen Gefahren beim Einsatz der Erweiterung: Greasemonkey-Skripte könnten ihrem Programmierer uneingeschränkten Zugriff auf die persönlichen Daten des Anwenders geben. Daher sollten Nutzer nur Skripte aus vertrauenswürdiger Quelle installieren. Dafür sei es hilfreich, zuvor Bewertungen und Kommentare anderer Anwender zu studieren.

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