Freeware-Tipp: RSS-Nachrichten abonnieren und lesen
Online-RSS-Reader
Online-RSS-Reader bieten dem Anwender weltweiten Zugriff auf abonnierte RSS-Feeds. Zu den beliebtesten Webseiten für die Anzeige von RSS-Feeds gehören Google Reader, Bloglines, Netvibes und FeedFeeds. Die Verwendung der Dienste erfordert eine kostenlose Registrierung - oder im Falle des Google-Services ein E-Mail-Konto beim Anbieter. Die Webseiten bieten eine Seitenleiste mit einer Übersicht der Schlagzeilen oder ganzer RSS-Feeds und zeigen ausgewählte Meldungen im Betrachtungsfenster an. Google bietet dem Anwender zudem das Anzeigen der RSS-Nachrichten auf einer personalisierten iGoogle-Webseite an.

Der "Google Reader" bietet mit einem Google-Account weltweiten Zugriff auf abonnierte RSS-Feeds.
RSS mit dem E-Mail-Programm lesen
E-Mail-Programme wie Microsoft Outlook, Mozilla Thunderbird oder Apple Mail dienen nicht mehr nur dem einfachen Senden und Empfangen von E-Mail-Nachrichten. Auf Wunsch rufen sie auch Meldungen per RSS-Feed von Webseiten ab. Nach der Eingabe der Adresse des RSS-Services zeigt das Programm die Nachrichten wie eingegangene E-Mails an. Der Klick auf einen Eintrag gibt dann meist einen einleitenden Absatz des Beitrags frei. Thunderbird beispielsweise verarbeitet RSS- und Atom-Feeds gleichermaßen und gestattet außerdem den Im- und Export von OPML-Dateien.

Auch das E-Mail-Programm Thunderbird beherrscht das Abrufen und Anzeigen von RSS-Feeds.
Damit das E-Mail-Programm einen Feed abruft, klickt der Anwender im geöffneten Internet-Browser auf das RSS-Symbol und kopiert die Adresse des Feeds aus der Eingabezeile. Diese fügt der Nutzer im RSS-Bereich des E-Mail-Programms ein. Dazu steht häufig eine Schaltfläche wie "Abonnements verwalten" zur Verfügung.
Eigenständige RSS-Reader
Auch eigenständige Programme wie der kostenlose FeedReader bieten sich zum Abrufen der Internet-Kurzmeldungen an. Um RSS-Nachrichten von Internet-Portalen zu abonnieren, kopiert der Anwender - ähnlich wie bei den E-Mail-Anwendungen - die Adresse des Feeds in die Abonnementsverwaltung des Programms. FeedReader zeigt neue Nachrichten anschließend in einem kleinen Aufklappfenster auf dem Desktop an. Der Klick auf eine Schlagzeile führt auch hier zur Vorschau auf den Online-Artikel. FeedReader unterstützt die gängigen RSS- und ATOM-Formate und verwaltet außerdem Podcasts.

Das eigenständige Programm FeedReader verarbeitet RSS- und ATOM-Formate.
Das ebenfalls kostenlose FeedDemon arbeitet nur auf Rechnern, auf denen der Internet Explorer ab Version 7.0 läuft. Nach der Einrichtung bietet FeedDemon viele praktische Funktionen - etwa eine "Newspaper"-Darstellung, die mehrere RSS-Meldungen gleichzeitig anzeigt. Das Programm verfügt zudem über einen integrierten Browser zur vollständigen Darstellung der Meldung. Über den integrierten Browser ruft der Anwender auch Seiten auf und abonniert so aus dem laufenden Betrieb heraus neue Feeds.
Eine weitere Freeware-Lösung ist KlipFolio. Das Programm entpuppt sich als wahres Allround-Talent und ruft neben RSS-Feeds auch Aktienkurse, Wetterdaten und neue Fotos auf Flickr ab. Außerdem bietet die Anwendung bei Bedarf Schnellzugriff auf YouTube und Facebook. Die Software gestattet dabei das Anordnen der einzelnen "Klips" an die Wünsche des Nutzers.

Klipfolio bindet neben RSS-Feeds auch direkte Meldungen von über 1.000 frei wählbaren Portalen in das Programmfenster ein.
Eine weitere Alternative zur Anzeige von RSS-Nachrichten stellt RSSOwl dar, das in der neuesten Version auch das Abonnieren von Podcasts gestattet. News Interceptor beschränkt sich hingegen auf das Wesentliche: Feeds abrufen, ohne große Zusatzfunktionen. FeedDemon, RSSOwl und News Interceptor liegen in den neuesten Versionen allerdings nur in englischer Sprache vor.

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