Mozilla-Browser für Nokias Betriebssystem Maemo fertiggestellt
Firefox Mobile: Finale Version des Handy-Browsers veröffentlicht
In den letzten Wochen hat Mozilla bereits die Release Candidates 1 und 2 von Firefox Mobile veröffentlicht. Seit diesem Wochenende steht der auch unter dem Namen Fennec bekannte Browser in der finalen Version 1.0 für das Betriebssystem Maemo zum Download bereit.

Inhaltsverzeichnis
- 1Smartphone-Browser mit Tab-Unterstützung
- 2Firefox Mobile mit Erweiterungen
- 3Flash-Unterstützung deaktiviert
Smartphone-Browser mit Tab-Unterstützung
Dabei kommt in der Smartphone-Variante des Firefox-Browsers die gleiche Engine zum Einsatz, die auch in der Desktop-Version arbeitet. Allerdings wurde die Benutzeroberfläche der Anwendung an die kleineren Handy-Displays angepasst, was unter anderem die Bedienung per Touchscreen vereinfacht. Wie die Desktop-Variante unterstützt auch Firefox Mobile das so genannte Tabbed-Browsing. Dadurch können mehrere Fenster gleichzeitig geöffnet sein. Die Tabs werden auf der linken Seite des Handy-Display angezeigt und durch das Verschieben der Webseite per Fingergeste aus- und eingeblendet. Auch eine Zoomfunktion bietet der mobile Browser.
Firefox Mobile mit Erweiterungen
Anwender von Firefox Mobile stehen - wie den Nutzern der Desktop-Version - auch Erweiterungen zum Ausbau der Browser-Funktionen zur Verfügung. Da die Zusatzprogramme für den mobilen Einsatz angepasst werden müssen, sind bisher nur wenige verfügbar. Eine der bereits verfügbaren Erweiterungen ist Wave Sync. Damit lassen sich Lesezeichen, Passwörter oder der Verlauf zwischen verschiedenen Installationen von Firefox Mobile und der Desktop-Version übertragen.
Flash-Unterstützung deaktiviert
Auch die "Awesome Bar" wurde in die Smartphone-Version übernommen. Tippt man eine Webadresse ein, so erhält der Anwender noch während der Eingabe Ergänzungsvorschläge, zum Beispiel aus den eigenen Lesezeichen oder dem Verlauf. Um die Leistung des Handy-Browsers nicht zu beeinträchtigen, hat Mozilla Adobes Flash-Plug-in deaktiviert. Nach Angaben der Entwickler wurde der Browser durch die Flash-Darstellung extrem ausgebremst. Dadurch ist es unter anderem nicht möglich, Youtube Videos zu betrachten. Allerdings lässt sich über die die "about:config"-Seite der mobilen Firefox-Version die Plug-in-Unterstützung wieder aktivieren.
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Der mobile Firefox steht seit Sonntag in 30 verschiedenen Sprachen zum Download bereit. Er läuft auf den beiden Nokia Smartphones N900 und N810. Außerdem können sich Nutzer eines Mac-, PC- oder Linux-Rechners eine emulierte Version des Handy-Browsers auf ihrem Computer ansehen.
Weitere Informationen
Wie geht's weiter? Zu diesem Thema haben wir eine redaktionelle Übersicht erstellt. Sie finden das Special zu Browser & Mailer hier.

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