Netzwerk-Player für kostenloses Internet-Radio
Multimedia-Empfänger: Logitech Squeezebox Radio im Test
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Mit dem Modell "Radio" erhält die Squeezebox-Familie von Logitech Nachwuchs. Der Netzwerk-Player spielt im ganzen Haus Musik ab, die er über WLAN oder von einem angeschlossenen Rechner empfängt. Nebenbei ist das Gerät Wecker und digitaler Weltempfänger.
179 Euro verlangt Logitech für den Netzwerk-Player Squeezebox Radio. Als Gegenleistung enthält der Lieferumfang neben dem Gerät selbst lediglich ein Netzteil, ein Klinkenkabel und eine gedruckte Anleitung. Im Gegensatz zur ebenfalls von netzwelt getesteten Squeezebox Boom fehlt im Karton leider die Infrarot-Bedienung, die es beim Radio-Modell nur gegen Aufpreis gibt.
Inhalt
- Hardware
- Setup
- Hörtest
- Abspielbare Musik-Formate
- Wecker und Apps
- Fazit
Genau wie die Squeezebox Boom eignet sich auch das mehr auf Internet-Radio ausgelegte Schwester-Modell Squeezebox Radio sehr gut für die Nebenbeibeschallung mit Musik beim Arbeiten oder Putzen. Alles, was es braucht um kostenlose Internet-Radio-Stationen oder die Musikbibliothek vom Rechner wiederzugeben, steckt im wahlweise schwarzen oder roten Gehäuse. Dazu gehören eingebaute Lautsprecher, die sich unter einer schwarzen Stoffabdeckung verbergen, sowie ein Digital-Verstärker.
Hardware
Die Front des etwa 1.220 Gramm schweren Internet-Radios wird von einem großen Drehknopf eingenommen, der zur Auswahl und Bestätigung von Funktionen dient. Ein separater, wesentlich kleinerer Drehknopf regelt im Betrieb die Lautstärke. Hinzu kommen Drücker für Wecker, Start, Stopp, Zurück und Startbildschirm. Wie bei einem klassischen Radiogerät befinden sich rechts und links neben dem Sechs-Zentimeter-Display Tasten für die so genannten "Presets". Ein Druck auf eine dieser insgesamt sechs Tasten - und das Squeezebox-Radio legt eine von sechs Lieblingsstationen ein.
Neben dem Netzteilanschluss finden sich auf der Rückseite noch ein Ethernet- sowie ein Kopfhörer-Eingang. Über letzteren lassen sich auch Zuspieler wie ein MP3- oder CD-Player koppeln, die anschließend ihren Klang über die integrierten Logitech-Boxen wiedergeben. Ein Detail, das netzwelt vor allem bei der Squeezebox Boom vermisste, findet sich dieses Mal am Testgerät: Löst der Nutzer eine kleine Schraube auf der Rückseite, gibt eine Plastikklappe den Weg für einen externen Akku frei. Dieser ist optional erhältlich.
Setup
Das Einrichten des Squeezebox Radio geht leicht von der Hand. Nachdem die Box per Netzteil mit Strom versorgt ist, erscheinen auf dem Farbdisplay Anweisungen, die der Nutzer mit Hilfe der Hardwaretasten Folge leistet. Unter anderem ist die Angabe einer gültigen E-Mail-Adresse und eines Passwortes erforderlich, deren Eingabe mit Hilfe des Drehrades etwas mühsam ist.
Logitech Squeezebox Radio
Für Großbildansicht auf ein Bild klicken.Damit die Squeezebox nicht nur Internet-Radio über WLAN oder Ethernet abspielt, sondern auch auf die gespeicherte Musikbibliothek eines Rechners zugreifen kann, muss der Nutzer eine Extra-Software, den so genannten "Squeezebox Server" auf dem PC oder Mac installieren. Die Software ist kostenlos vom Internet-Auftritt des Herstellers abrufbar.
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