Nach YouTube kommen nun Google Docs und Google Sites
Internet Explorer 6: Google stellt Unterstützung ein
Der Suchmaschinenbetreiber Google stellt die Unterstützung für den Internet Explorer 6 ein. Betroffen sind zunächst die Dienste Google Docs und Google Sites. Die Änderung tritt zum 1. März 2010 in Kraft. Nutzern älterer Browser fehlen künftig wichtige Funktionen dieser Dienste.
Google stellt die Unterstützung für Microsofts Internet Explorer 6 (IE6) ein. Einer Ankündigung des Unternehmens zufolge tritt die Änderung zum 1. März in Kraft und betrifft anfänglich den Dokumenten-Dienst Google Docs und den Homepage-Dienst Google Sites.
Alte Browser bieten zu wenig Funktionen
"Das Web hat sich in den vergangenen zehn Jahren von einfachen Textseiten zu interaktiven Anwendungen weiterentwickelt, die Video und Sprache enthalten", schreibt Rajen Sheth, leitender Produktmanager von Google Apps, in einem Blog-Eintrag. Sehr alte Browser seien nicht in der Lage, einige der dazu nötigen Funktionen effizient auszuführen. Zudem unterstützten auch viele andere Unternehmen den Internet Explorer 6 nicht mehr.
Google empfiehlt Anwendern, ab dem 1. März mindestens Internet Explorer 7, Firefox 3.0, Chrome 4.0 oder Safari 3.0 einzusetzen. Mit älteren Browsern funktionieren wichtige Funktionen von Google Docs und Google Sites nach dem Stichtag möglicherweise nicht mehr richtig. Googles-Videodienst YouTube hatte bereits im letzten Jahr den Support für IE6 eingestellt.
Auch Microsoft warnt vor IE6-Einsatz
Der Browser-Anbieter Microsoft rät IE6-Anwendern schon seit einiger Zeit zum Wechsel auf die neueste Version seines Browsers. Einer der Gründe dafür sind die Angriffe auf Google und über 30 andere US-Unternehmen, bei denen Hacker eine Zero-Day-Lücke im Internet Explorer 6 ausgenutzt haben sollen. Der über acht Jahre alte Browser bietet nach Herstellerangaben weniger Schutz vor Online-Bedrohungen als der aktuelle Internet Explorer 8.
Nach einer aktuellen Statistik des Web-Trackers "StatCounter" greifen noch immer rund 13,5 Prozent aller Anwender mit dem IE6 auf das Internet zu. Das Software-Unternehmen "Net Applications" ermittelt für den Januar 2010 sogar einen Marktanteil von 20,07 Prozent. Damit liegt der IE6 nur knapp hinter dem Internet Explorer 8 mit 22,31 Prozent und noch vor Firefox 3.5 mit 17,1 Prozent sowie dem Internet Explorer 7 mit 14,58 Prozent.

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Skandal - gerade die Google-Suchmaschine, die den Anspruch erhebt, eine schlichte, rationelle Such-Seite zu sein, benötigt die neuesten Multimedia-Erweiterungen?!? Bei mir tut sich der Verdacht auf, dass Google mit...