Suchmaschinenbetreiber belohnt Hinweise auf Sicherheitslücken
Google Chrome: 1.337 US-Dollar Belohnung für Sicherheitswarnung
Die Entwickler des Google-Browsers Chrome haben Programmierer und Entwickler dazu aufgerufen, nach Sicherheitslücken in der Software zu suchen. Den freiwilligen Helfern winken dabei bis zu 1.337 US-Dollar für jedes gefundene Sicherheitsproblem.
Finderlohn für Sicherheitslücken
Am gestrigen Donnerstag hat Chris Evans, Sicherheitsbeauftragter für Google Chrome, im offiziellen Google-Chrome-Blog dazu aufgerufen, Sicherheitslücken zu suchen. Pro entdeckter Sicherheitslücke in Google Chrome 4 will der Suchmaschinengigant 500 Dollar zahlen. In Einzelfällen sollen Hinweise sogar mit bis zu 1.337 Dollar belohnt werden. Ein internes Google-Gremium entscheidet über die Höhe der Belohnung.
Für die Auszahlung der maximalen Summe muss muss die entdeckte Lücke besonders kritisch sein - aber auch detaillierte Berichte über die technischen Hintergründe eines Sicherheitsproblems werden belohnt. Nach Aussagen von Google ist es dabei egal, ob sich der Hinweis auf eine Sicherheitslücke in der Open-Source-Version Chromium oder in der von Google angebotenen Variante Chrome bezieht. Die Anwendungen unterscheiden sich nur minimal. Kein Geld gibt es für Sicherheitslücken, die durch Plug-ins von Drittanbietern verursacht werden.
Sicherheit des Browsers verbessern
Google will mit dieser Aktion die Sicherheit seines Browsers verbessern. Alle gefundenen Fehler können über die Bugtracker-Systeme des Konzerns eingereicht werden. Alle weiteren Informationen finden Interessenten in der offiziellen Ankündigung, der Link dazu steht im Kasten Links zum Artikel am Ende des Beitrags.
Die Anfang dieser Woche erschienene Version 4 des Browsers Chrome beseitigt 13 Sicherheitslücken der Vorgängerversion. Sechs der beseitigten Sicherheitslücken werden von den Chrome-Entwicklern als kritisch eingestuft. Der Anbieter rät daher allen Nutzern, das Programm so schnell wie möglich auf den aktuellen Stand zu bringen.
Welche Chrome-Version gerade auf dem Rechner läuft, können Anwender unter dem Menüpunkt "Info zu Google Chrome" im Browser prüfen. Dort ist es auch möglich, direkt ein Update durchzuführen. Neben Beseitigung diverser Schwachstellen soll der Chrome 4 auch schneller arbeiten als die Vorgängerversionen.

Wie aus dem Nichts bringt Google mit Chrome einen eigenen Browser auf den Markt. Die meisten Informationen gibt es bisher per offiziellem Comic, doch die ersten Screenshots des Browsers sind bereits im Umlauf. Netzwelt hat die Bilder zusammengesucht.
Die ersten Monate des Google-Browsers Chrome waren bewegt: Erst Freude über einen neuen Mitbewerber, dann Kritik am Datenschutz und zuletzt ein zwiegespaltenes Verhältnis. Denn Chrome ist zwar komfortabel und schnell, aber nicht optimierbar. Erweiterungen sollen das jetzt ändern.
Bereits die Betaversion von Google Chrome 3.0 war ein knappes Drittel schneller als die aktuelle stabile Version. Jetzt veröffentlichte Google die finale Ausgabe des neuen Browsers, die alle neuen Funktionen von Chrome 3.0 Beta übernimmt. Wie schon die Testversion des Browsers unterstützt auch die finale Fassung die Auszeichnungssprache HTML 5. Zudem kann der Anwender das Design der Browser-Oberfläche durch Themen anpassen.
Googles Browser Chrome ist kaum 18 Monate alt - und bereits bei der vierten Versionsnummer angekommen. Die neuste Chrome-Ausgabe unterstützt nun Erweiterungen und die Synchronisation von Lesezeichen. Außerdem soll der Browser im Vergleich zum Vorgänger schneller und stabiler laufen.
Nachdem Google vor rund zwei Wochen seinen Browser Chrome in der Version 4 veröffentlicht hat, steht nun das erste Update zur Verfügung. Es beseitigt sieben Sicherheitslücken, darunter ein Problem, das im Rahmen des Programms "Chromium Security Reward" gemeldet wurde.
Sprache in Text umwandeln: Das ist ab sofort mit der neuen stabilen Version von Google Chrome möglich. Außerdem wurden bei Chrome 11 zahlreiche Sicherheitslücken behoben.
Das Update für die Android-Version von Google Chrome bietet mehrere Verbesserungen. Unter anderem können Webseiten auf Wunsch in der Desktop-Version angezeigt werden.




