Erstes Bambus-Notebook für die Großserie
Holznotebooks für alle: Asus U-Series Bamboo Collection
Mit der neuen Notebook-Reihe "U-Series Bamboo Collection" stellt Asus seine zweite Bambus-Notebook-Serie vor. Gehäuserücken und Handauflagefläche der 15,6-Zoll-Notebooks fertigt der Hersteller aus dunklem Bambus, im Gegensatz zum Vorgängermodell soll die neue U-Series in großen Stückzahlen auf den Markt kommen.
Damit stellt Asus erstmals ein Bambus-Notebook vor, das für die Serienfertigung in großem Maßstab geeignet ist. Das Vorgängermodell bestand aus hellem Bambus, der deutlich härter ist als die dunkle Holzsorte. Das brachte hohen Aufwand bei der Herstellung mit sich, weshalb das helle Bambus-Notebook nur in limitierter Auflage auf den Markt kam.
Bei der Anzeige geht Asus mit der Zeit: Das 15,6-Zoll-Display arbeitet mit einem hintergrundbeleuchteten Flüssigkristallbildschirm, allerdings liegt die Auflösung bei lediglich 1.366 x 768 Bildpunkten. Die verwendete Anzeigetechnik sorgt einerseits für ein kontraststarkes Bild, auf den anderen Seite benötigen Displays mit LED-Hintergrundbeleuchtung merklich weniger Strom als vergleichbare Geräte mit Leuchtröhrentechnik. Die Bilddiagonale entspricht knapp 40 Zentimetern.
Asus U-Series Bamboo Collection
Das erste Asus-Bambus-Notebook für die Serienfertigung erscheint voraussichtlich im ersten Halbjahr 2010.
Die Handauflagefläche der 15,6-Zoll-Notebooks fertigt der Hersteller aus dunklem Bambus.
Zur Hardware macht Asus noch wenig Angaben. Als Prozessoren kommen Intel-Prozessoren aus den Serien Core i3 und Core i5 zum Einsatz, vier Gigabyte DDR3-RAM stecken in der Platine.
Für den kabelgebundenen Datentransfer stehen drei USB-Anschlüsse und ein Ethernet-Port zur Verfügung.
Videosignale geben die Geräte der U-Series Bamboo Collection wahlweise über VGA oder HDMI aus.
Als Monitor kommt ein Strom sparendes LC-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz.
Für die Rechenleistung zeichnet je nach Konfiguration ein Intel Core i3-Prozessor oder die schnellere CPU-Variante Intel Core i5 verantwortlich. Auf der Platine arbeitet ein HM55-Chipsatz, der ebenfalls von Intel gefertigt wird. Sämtliche Modelle haben vier Gigabyte DDR3-RAM an Bord, der mit 1066 Megahertz getaktet wird.
Der Datentransfer erfolt über drei USB-Anschlüsse. Außerdem stattet Asus die Geräte seiner neuen U-Serie unter anderem mit einer HDMI-Schnittstelle, einem VGA-Port, einem Kartenleser für MMC-, SD- und MS-Karten aus. Auch Ethernet-Schnittstelle, Mikrofon-Eingang und Audio-Ausgang stehen zur Verfügung. Welche Funkstandards die einzelenen Modelle unterstützen, ist noch nicht bekannt.
Als Betriebssystem kommt Windows 7 zum Einsatz, der Hersteller macht noch keine Angaben, ob das System in der Home Premium oder Professional Version auf die Festplatten kommt. Auch zur Frage, ob die Bamboo-Geräte mit eine 32- oder 64-Bit-System arbeiten, äußert sich der Hersteller noch nicht. Asus neue Bambus-Notebooks erscheinen voraussichtlich im ersten Halbjahr 2010 in Deutschland.

Zitat: "Meiner Meinung nach ist das großer Quatsch. Nicht die Gehäuse belasten die Umwelt, sondern die Prozessoren und sonstige Elektronik. Um das "grüne Gewissen" zumindest auf optischem Wege zufrieden zu stellen,...
Meiner Meinung nach ist das großer Quatsch. Nicht die Gehäuse belasten die Umwelt, sondern die Prozessoren und sonstige Elektronik. Um das "grüne Gewissen" zumindest auf optischem Wege zufrieden zu...
Zitat: Wer soll sich außerdem ein Holznotebook kaufen? Businesskunden? Die wohl am wenigsten. Damit blamiert man sich in Geschäftskreisen doch bloß, finde ich. Sieht...
Sehr stylish - die Verarbeitung scheint auf den ersten Blick aber nicht sonderlich hochwertig. Wer soll sich außerdem ein Holznotebook kaufen? Businesskunden?