Ixquick speichert keine privaten Daten seiner Nutzer

Ixquick: Suchmaschine jetzt mit Anonymisierungsdienst

Die Meta-Suchmaschine Ixquick bietet ihren Besuchern nicht nur die Möglichkeit anonym zu surfen, sondern auch strenge Datenschutzrichtlinien. Der Betreiber speichert nämlich nach eigenen Angaben keine privaten Daten seiner Besucher.

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Ixquick: Die Betreiber garantieren den Besuchern Anonymität.
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Inhaltsverzeichnis

  1. 1Kostenloser Anonymisierungsdienst integriert
  2. 2"Natürliches Bedürfnis an Privatsphäre abdecken"
  3. 3Kein Schutz für Texteingaben

Kostenloser Anonymisierungsdienst integriert

Die Metasuchmaschine Ixquick hat heute anlässlich des Datenschutztages 2010 einen Anonymisierungsdienst gestartet. Ixquick ermöglicht den Nutzern privates Surfen im Web. Nach eigenen Angaben gibt die Seite während des Internetzugriffs keinerlei Daten an die besuchten Websites weiter. Der Besuch im Web soll so nach Aussagen der Betreiber zur "privaten Sache" werden. Der neue Service ist kostenfrei, die Oberfläche einfach gestaltet.

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Der Anonymisierungsdienst ist direkt mit den Suchergebnissen von Ixquick verknüpft. Im Gegensatz zu Suchmaschinen wie Google oder Bing arbeiten Metasuchmaschinen wie Ixquick nicht mit einer eigenen Suchfunktion. Die Webseite leitet die Suchanfragen an andere Suchmaschinen weiter, sammelt die Ergebnisse und zeigt sie dem Nutzer in einer Übersicht an. Unter jedem Suchergebnis findet der Anwender eine Option, um vor dem Besuch einer anderen Webseite einen Proxy-Dienst einzuschalten.

Wird diese Funktion aktiviert, dann öffnet sich die angewählte Seite in einem neuen Fenster - und Ixquick verhindert jegliche Weitergabe von Daten oder Verhalten der Benutzer an den Seitenbetrieber. Allerdings verlangsamt das den Ladeprozess der Seite teils erheblich. Ixquick selbst speichert nach eigenen Angaben solche Daten nicht ebenfalls nicht ab.

"Natürliches Bedürfnis an Privatsphäre abdecken"

"Die Menschen sind seit neuesten Berichten über die Datensammelwut mancher Betreiber, mehr denn je für das Thema Datenschutz im Internet sensibilisiert.", sagt Geschäftsführer Robert Beens. "Wir möchten dieser immer größer werdenden Nutzergruppe die entsprechenden Werkzeuge in die Hand geben, um deren natürliches Bedürfnis an Privatsphäre abdecken zu können."

Ixquick ist nach eigenen Angaben derzeit die einzige Suchmaschine, die weder Aufzeichnungen über das Surfverhaltens ihrer Benutzer anlegt noch sonstigen Daten wie IP-Adressen sammelt. Keine Cookies und auch keine Daten über verwendete Software oder ähnliche Informationen werden übermittelt. Im Kurztest zeigt sich, dass die Seite bei der Proxy-Weiterleitung tatsächlich keine privaten Informationen an die über die Suchanfrage besuchte Seite weiter gibt.

Kein Schutz für Texteingaben

Aus Sicherheitsgründen unterbindet der Seitenbetreiber die Verwendung des Proxys für Texteingaben in Formularen. Bei Einträgen in Foren oder Bestellungen in Online-Shops beispielsweise zeigt der Anonymisierungsdienst keine Wirkung. Der Proxy entfernt aus Sicherheitsgründen auch den Javascript-Code der besuchten Seiten, weil dieser die Anonymität gefährden könnte. Daher kann es sein, dass manche Funktionen der besuchten Seiten deaktiviert sind.

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