Suchmaschinenbetreiber veröffentlicht Datenschutzgrundsätze
Google: Konzern pocht auf eigene Datenschutz-Prinzipien
Der Suchmaschinenbetreiber Google hat heute auf seinem offiziellen Blog ein Video veröffentlicht, das die Datenschutzprinzipien des Unternehmens vorstellt. Anlass: Der heute in den USA stattfindende internationale Datenschutztag 2010.
Google arbeitet an seinem Image
Im offiziellen Google-Blog hat der Suchmaschinenriese ein animiertes Aufklärungsvideo veröffentlicht, das dem Betrachter rechtzeitig zum internationalen Datenschutztag die Datenschutzpolitik des Unternehmens nahe bringen soll. Dennoch reißt die Kritik an Googles Datenvorrat nicht ab. "Als verantwortungsbewusstes Unternehmen achten wir darauf, dass bei jeder Innovation auch ein angemessenes Maß an Datenschutz und Sicherheit für unsere Nutzer gewährleistet bleibt.", verkündet Google auf seiner offiziellen Datenschutz-Seite.
Dabei weist der Konzern unter anderem darauf hin, dass die erfassten Daten vor allem dazu dienten, Anwendern der Google-Dienste hochwertige Produkte zur Verfügung zu stellen. Schließlich böten die unterschiedlichen Anwendungen des Konzerns auch umfangreiche Datenschutzeinstellungen. Als Beispiel führt das Unternehmen an, dass etwa Google Talk so eingestellt werden kann, dass Konversationen nicht gespeichert werden, auch auf die Youtube-Funktion zum Löschen des Suchverlaufs weist das Unternehmen hin.
Kritik an Datenpolitik
Daneben betont Google mehrfach, verantwortungsvoll mit den Daten seiner Kunden umzugehen und weist auch auf den vergleichsweise neuen Dienst Google Dashboard hin. Die Funktion liefert dem Anwender Einblick in viele der Daten, die mit ihrem Google Konto verknüpft sind. Einige Datenschützer sehen die Datenpolitik von Google allerdings schon seit längerem kritisch.
Zu den Hauptkritikpunkten zählen das Speichern von Cookies zum Anpassen der Google-Suche an die letzten Sucheingaben und das automatische "Mitlesen" von E-Mails für die Anzeige passender Werbung durch den Dienst Googlemail. Zuletzt sorgte die Datenspeicherung des Statistik-Dienstes Google Analytics für den Unmut der Datenschützer, die dieses Vorgehen allerdings bei zahlreichen Anbietern kritisieren.

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