Kantiges Leistungspaket von Asus mit LED-Hintergrundbeleuchtung
Gaming-Notebook im Kurztest: Republic of Gamers G73jh
Asus präsentiert mit dem G73jh das neuste Spieler-Notebook aus seiner "Republic of Gamers"-Serie. Das mattschwarze 17-Zoll-Gerät fällt auf dem Asus-Stand vor allem durch sein kantiges Design und die beiden mächtigen Abluft-Schächte an der Gehäuserückseite auf. Doch auch Leistungsdaten und Bildschirm des Gaming-Notebooks können sich sehen lassen.
Der umgerechnet knapp 44 Zentimeter große Monitor des G73jh zeigt Desktop und Spiele mit einer Full-HD-Auflösung von 1.920 x 1.080 Bildpunkten an. Dank der stromsparenden LED-Hintergrundbeleuchtung liefert die Anzeige im 16:9-Format ein klares und kontrastreiches Bild. Auf dem glänzenden Display treten erstaunlich wenig Reflektionen auf - außerdem dürfte das schwergewichtige Gaming-Notebook ohnehin eher in geschlossenen Räumen als bei Sonnenschein zum Einsatz kommen.
Die Grafikdarstellung übernimmt eine Radeon-Mobility-HD-5870-Grafikkarte mit 1024 Megabyte Arbeitsspeicher, die auch die neue Grafikschnittstelle Direct X11 unterstützt. Benötigt der Nutzer nicht die gesamte Rechenleistung der Grafikkarte, kann er sie mit einer separaten Taste reduzieren, um den Akku zu schonen. Neben der Optik ist auch die Akustik für Gamer wichtig: Das Asus-Notebook beherrscht die Sound-Standards EAX 4.0 und CMSS 3D.
Tastatur mit Hintergrundbeleuchtung
Dank regulierbarer Hintergrundbeleuchtung kann der Nutzer die Tastatur des Asus G73jh inklusive Ziffernblock auch im Dunkeln gut erkennen. Unterhalb der Tasten in Laptop-Stanadardgröße bietet das Notebook ausreichend Ablagefläche für die Handballen. Das Touchpad mit durchgängiger Doppeltaste reicht für Bürobetrieb und Internet-Surfen aus, zum Zocken eignet sich eine vernünftige Maus deutlich besser.
In dem Laptop arbeitet ein Intel-Core-i7-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 1,6 Gigahertz. Dank des Turbo-Modus der Intel-Prozessorreihe erhöht der Chip den Takt bei Bedarf auf bis zu 2,8 Gigahertz. Der Level 3-Cache des Rechenkerns bietet sechs Megabyte Pufferspeicher, auf dem Mainboard arbeitet außerdem ein HM-55-Chipsatz von Intel. Am Stand konnten wir uns lediglich von der flüssigen Wiedergabe von HD-Material überzeugen, zur Gaming-Performance des Notebooks lässt sich mangels installierter Spiele noch nichts sagen.
Asus Republic of Gamers G73jh im Kurztest
Das neue Flaggschiff unter den Asus-Spieler-Notebooks bietet Leistung satt und arbeitet mit einem Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung.
Die markanten Luftschächte auf der Gehäuserückseite sollen für kühle Hardware sorgen.
Als Schnittstellen stehen Gigabit-LAN, W-LAN mit N-Standard sowie vier USB-Ports und je eine HDMI- und VGA-Schnittstelle bereit.
Neben den üblichen Schnittstellen steckt im G73jh auch ein Card-Reader.
Die markanten Entlüftungsschlitze auf der Rückseite des Gehäuses sollen dank ausgeklügelter Luftwege für besonders effiziente und leise Kühlung des Systems sorgen. Bei der Wiedergabe von HD-Filmen war die Lüftung des Notebooks nicht zu hören, allerdings sorgte das Kommen und Gehen auf der Veranstaltung auch für einige Hintergrundgeräusche.
Als Arbeitsspeicher kommen insgesamt acht Gigabyte DDR3-RAM zum Einsatz: Vier Zwei-Gigabyte-Module verteilen sich auf die vier Steckplätze der Hauptplatine. Die beiden Festplatten des Asus-Notebooks bieten je 500 Gigabyte Speicherplatz, die Gesamtkapazität von einem Terabyte liefert genügend Platz für die Installation aktueller Spiele-Titel. Als optisches Laufwerk verbaut Asus ein nicht näher bezeichnetes Blu-ray-Gerät.
Zahlreiche Schnittstellen und ein großer Akku
An Schnittstellen stehen neben Gigabit-LAN und WLAN mit N-Standard noch vier USB-Ports bereit. Grafiksignale gibt das Asus-Gaming-Notebook wahlweise per HDMI- oder VGA-Schnittstelle aus. Daneben findet sich auf der rechten Gehäuseseite noch ein Kartenlesegerät.
Die Stromversorgung ohne Steckdose stellt ein Acht-Zellen-Akku sicher, zu Milliampere-Zahl und Laufzeiten macht der Hersteller bislang noch keine Angaben. Nach Aussagen von Asus soll das G73jh im zweiten Quartal 2010 verfügbar sein. Der Preis liegt nach Herstellerangaben je nach Ausstattung zwischen 1.400 und 1.900 Euro.

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